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Bisherige Veranstaltungen

Seit dem 08.02.2011 können Sie die Aufzeichnungen der lernPause auf dem Medienportal des PLAZ ansehen!


Dienstag, 12. Dezember: PANDA  - Projektstand und Neuerungen

Unter dem Titel PANDA (Paderborner Assistenzsystem für Nachrichten, Dokumente und Austausch) entwickelt die Universität unter Federführung des IMT aktuell eine neue Lernplattform auf der Basis von Moodle. Ziel ist es, die neue Lernplattform für die Nutzung an der gesamten Universität Paderborn bereitzustellen, um die bisher hochschulweit eingesetzte Lernplattform koaLA zu modernisieren und derzeit genutzte Insellösungen in eine einheitliche Umgebung zu integrieren.

Christian Ritter berichtet über den Projektstand und informiert über aktuell in der Entwicklung befindliche Instrumente zur Unterstützung der Dozenten, wie beispielsweise importierbare Vorlagen für vorkonfigurierte Kursstrukturen und Aktivitäten sowie weitere Erstellungshilfen für Lernszenarien.  

Referent: Christian Ritter


Dienstag, 14. November:  E-Assessment NRW

Gudrun Oevel informiert über das Projekt E-Assessment NRW und dessen Ergebnisse.

Referentin: Prof. Dr. Gudrun Oevel

Dienstag, 10. Oktober 2017: Kreativitätsförderung durch die Inverted Classroom Methode und Tablets in kunstdidaktischen Seminaren

Die Förderung kreativen Denkens ist in den theoretischen Seminaren des Lehramtsstudiums im Fach Kunst bislang ebenso wenig etabliert wie der Einsatz von mobilen Endgeräten. Die heutigen Studierenden werden jedoch die Lehrkräfte von morgen sein.

Im Rahmen des Fellowships für Innovationen in der digitalen Hochschullehre wurde ein Lehr-Lernkonzept implementiert und erforscht, das es ermöglicht, digitale Technologien als Gestaltungs- und Unterrichtsmedien aktiv und kreativ zu erproben. Durch den Einsatz des Inverted Classroom Konzeptes in Kombination mit iPads in der Präsenzzeit, erfahren die Studierenden praktisch, wie diese in der Lehre und für die eigene Gestaltung genutzt werden können und entwickeln eigene Konzepte für den Kunstunterricht. So sollen die zukünftigen Lehrkräfte die Möglichkeit erhalten, die im späteren Berufsalltag zunehmend wichtiger werdenden Methoden bereits im Studium erfahren, reflektieren und praktisch anzuwenden.

In der lernPause werden die Beweggründe zur Entwicklung und das Konzept selbst vorgestellt und ein erster Ausblick auf die Ergebnisse der Begleitforschung gegeben.

Referentin: Prof. Dr. Rebekka Schmidt


Dienstag, 11. Juli: "StudyNow: Eine webbasierte Plattform zur Verstetigung der Lernmotivation von Studierenden mittels Gamification

Das häufig bei Studierenden zu beobachtende Aufschieben von Lernaktivitäten bis kurz vor der Prüfung (Prokrastination) stellt für Studierende wie auch Lehrende ein großes Problem dar. Studierende limitieren durch Prokrastination ihren Lernerfolg und in der Regel auch die daraus resultierende Qualität der Prüfungsleistung. Lehrende wiederum werden durch den häufig begrenzten Vorbereitungsgrad ihrer Veranstaltungsteilnehmer in ihren Möglichkeiten bei der didaktischen Gestaltung der Lehrveranstaltungen eingeschränkt.

Gamification – die Nutzung spielerischer Elemente zur Motivationssteigerung in spielfremden Umgebungen – ist ein vielversprechender Ansatz, um der Prokrastinationsneigung unter Studierenden entgegenzuwirken. Daher entwickelt das Projekt StudyNow einen Ansatz, der es Lehrenden beliebiger Fachrichtungen ermöglichen soll, Gamification mit minimalem Aufwand in ihren Lehrveranstaltungen einzusetzen. Die Grundidee ist dabei, dass nicht Lerninhalte gamifiziert werden (was in existierenden Gamification-basierten Lernsystemen typischerweise der Fall ist), sondern Lernaktivitäten.

In der lernPause präsentierte das StudyNow-Team die entwickelte Smartphone-App, erste Evaluationsergebnisse und Möglichkeiten zum Einsatz der Smartphone-App in beliebigen Lehrveranstaltungen.

Referent: Vertreter des StudyNow-Teams


Dienstag, 13. Juni: PINGO - "Peer Instruction for very large groups"

PINGO steht für „Peer Instruction for very large groups“ und ist das an der Universität Paderborn entwickelte Web-basierte Live-Feedback-System für die Lehre zur Aktivierung von Studierenden insbesondere in großen Lehrveranstaltungen. So wie Günther Jauch bei der Quizsendung „Wer wird Millionär“ die Zuschauer im Studio über den Publikumsjoker in das Quiz einbezieht, können Dozenten mit PINGO ihre Studierenden aus der traditionell eher passiven Rolle herausholen und aktiv an der Vorlesung beteiligen. Diese können während der Vorlesung vom Dozenten gestellte Fragen über ihre Smartphones, Tablets oder Laptops beantworten. PINGO steht allen Nutzerinnen und Nutzern weltweit kostenlos unter pingo.upb.de zur Verfügung.

In der lernPause wird die Benutzung von PINGO vorgestellt und erläutert, wie die Nutzung von PINGO im Rahmen der Lehre didaktisch sinnvoll erfolgen kann.

Bitte bringen Sie ein internetfähiges Gerät zum Ausprobieren mit!

Referent: Prof. Dr. Dennis Kundisch, Darius Schlangenotto


Dienstag, 09. Mai: E-Learning ABC für Lehrende an der UPB

Aufzeichnung von Veranstaltungen, Blogs, CMS, etc. hier erfahren Sie welche Tools es an der UPB gibt, wie Sie diese nutzen können und wer Sie berät.
Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten die Lehre mit digitalen Medien  zu unterstützen. Hier werden die an der UPB eingesetzten Tools vorgestellt und mit praktischen Beispielen veranschaulicht
Referentin: Iris Neiske


Dienstag, 14. Februar 2017: Netzwerktreffen Digitalisierung in der Lehre zum Thema "Projektlaufzeit zu Ende und dann?" (Raum W1.101)

Start um 12:45 Uhr in W1.101 mit einer Suppe und anschließendem Vortrag.

Die Universität ist ein Ort, an dem wegweisende technologische Fortschritte, Konzepte und Nutzungsszenarien entstehen. Viele Projekte zeigen die starke Innovationstätigkeit an der Universität Paderborn im Bereich der Digitalisierung der Lehre.
 
Nicolas Megow von TecUP (Techologietransfer- und Existenzgründungs-Center der Universität Paderborn) hat in seinem Impulsvortrag verschiedene Wege für Weiterentwicklung, Ausgründung und Transfer vorgestellt, die nach Ende der Projektförderung beschritten werden können.
 
Zentrale Fragen waren:

  • Doch wie geht es nach dem Projekt weiter?
  • Lohnt sich eine Ausgründung?
  • Welche anderen Optionen und vor allem Fördermöglichkeiten gibt es?

Referent: Nicolas Megow (TecUP)


Dienstag, 10. Januar 2017: "Multiple Choice Tests und die dazugehörige Testfragentheorie"

Mit koaLA Next Generation lassen sich sehr einfach unterschiedliche Testfragen erstellen. Geschlossene Fragen, wie Multiple Choice Fragen, lassen sich dabei vollautomatisch auswerten. Jun. Prof. Dr. Klingsieck (päd.-.psych. Diagnostik und Förderung) hat die dazugehörigen methodischen Herausforderungen und Fallstricke für uns erläutert, wie z.B. "Was ist bei der Fragestellung zu beachten, um aussagekräftige Multiple Choice Tests zu erstellen?", "Wie werden diese bei mehreren richtigen Antworten ausgewertet?", "Welche Lernziele lassen sich mit geschlossenen Fragen abbilden?"

Referentin: Jun. Prof. Dr. Katrin Klingsieck


Dienstag, 13. Dezember 2016: Vorlesungsaufzeichnung / eLectures

Live-Streaming von Veranstaltungen, digitale Vorlesungsmitschnitte und Audioaufzeichnungen   -  es gibt viele Möglichkeiten die Veranstaltung als eLectures den Studierenden bereit zu stellen.

In dieser lernPause wurde erläutert, wie Sie verschiedene Vorlesungsaufzeichnungen mit dem Material des IMT selbst erstellen können und wie die eLectures online gehen. Von der Kameraausleihe, über Screencasts wurden verschiedene Szenarien und ihre Umsetzung vorgestellt, wie

  • Vorlesung mit Tafelbild und integrierten Präsentationsfolien
  • Klassische Vorlesung am Pult oder mit Tafelbild und evtl. Präsentationsfolien
  • Aufzeichnung des Bildschirminhalts / der Präsentation

Abgerundet wurde die Vorstellung durch aktuelle Beispiele.


Dienstag, 08. November 2016: "koaLA Next Generation"

Seit vielen Jahren wird an der Universität Paderborn die Lernplattform koaLA eingesetzt. Nun erfolgt der nächste Schritt auf dem Weg zu einem einheitlichen Lern-Management-System für die gesamte Universität: Unter dem Arbeitstitel „koaLA Next Generation“ entwickelt das IMT zurzeit das neue LMS für die Universität Paderborn, welches auf der aktuellen Version von Moodle basiert und sowohl an das Design als auch die Bedürfnisse der Universität angepasst ist.

In der lernPause präsentierte Gudrun Oevel den aktuellen Stand des Projekts koaLA-NG und welche Features das neue Lern-Management-System in Zukunft haben wird.

Das neue System „koaLA Next Generation“ – oder kurz koaLA-NG – steht im Wintersemester 2016/17 ersten freiwilligen Nutzern vor allem aus den Kulturwissenschaften zur Verfügung und wird bereits von mehr als 50 Dozenten in über 150 Veranstaltungen eingesetzt. In den kommenden Semestern wird koaLA-NG weiteren Fakultäten zur Verfügung stehen und koaLA sukzessive fakultätsweise ersetzen. Während dieser Zeit wird das System unter Aufsicht eines Lenkungskreises, bestehend aus Vertretern der verschiedenen Bereiche der Universität, durch das IMT laufend weiterentwickelt.

Für alle interessierten Mitarbeiter, Dozenten und natürlich auch deren SHKs, die das neue System in der Lehre einsetzen möchten, bietet das IMT Schulungen für koaLA-NG an, die über den koaLA NG Newsletter bekannt gegeben werden.

https://lists.uni-paderborn.de/mailman/listinfo/koala-ng

Referentin: Prof. Dr. Gudrun Oevel

Dienstag 12. Juli 2016: "Netzwerktreffen Digitalisierung in der Lehre"

Die Universität ist ein Ort, an dem wegweisende technologische Fortschritte, Konzepte und Nutzungsszenarien entstehen. Weit verbreitete tools wie PINGO und die vielen digitalisierten Lehr- und Blended-Learning-Formate zeigen die Innovationstätigkeit an der Universität Paderborn.

Will die Hochschule von diesen vielen innovativen Ideen und Entwicklungen für ihre eigene digitale Forschung und Lehre stärker profitieren, so muss sie diese systematischer als bisher begleiten. Das Projekt InnoVersity entwickelt zur Unterstützung der Digitalisierung ein systematisiertes Innovationsmanagement, anhand der derzeitigen Entwicklungen in Paderborn. In der lernPause wurden Digitalisierungsprojekte an der Universität Paderborn sowie erste Ansätze für ein Innovationsmanagement an Hochschulen vorgestellt. 

Dienstag, 14. Juni 2016: "Einsatz von erweiterten Wikis für ein situiertes Lehrangebot in den Bachelor- und Masterstudiengängen der Elektrotechnik"

In der vergangenen lernPause hat das GET Lab des Instituts für Elektrotechnik und Informationstechnik ihr "GET A Wiki" vorgestellt, das sowohl Lehre an sich, als auch Studierende in den Bachelor- und Masterstudiengängen des Instituts, gezielt und innovativ begleiten soll. In der lernPause wurden die entwickelte didaktische und technische Umsetzung sowie Evaluierungsergebnisse des Ansatzes vorgestellt.

Dienstag, 10. Mai 2016: "Flipped Classroom"

Beim Flipped Classroom findet die Wissensvermittlung im Vorfeld der Veranstaltung statt und die Präsenzsitzung wird zum Diskutieren und Anwenden genutzt. Wir haben an Praxisbeispielen erläutert, wie das Konzept funktioniert.

Dienstag, 12. April 2016: "E-Learning Ideenschnipsel"

In vielen Veranstaltungen der Universität Paderborn wird E-Learning eingesetzt. Im Rahmen der lernPause vom 02. April wurden unterschiedliche Einsätze vorgestellt und über Faktoren diskutiert, die zum Gelingen oder Scheitern führen.

Dienstag, 09. Februar 2016: "interaktive Whiteboards"

Während interaktive Whiteboards im Ausland eine viel stärkere Verbreitung erfahren, zieht Deutschland nun nach. In dieser lernPause zeigten wir Ihnen, was und wozu das interaktive Whiteboard eingesetzt werden kann.

Dienstag, 12. Janunar 2016: "Projekt E-Assessment NRW"

Die vielfältigen Einflüsse der Digitalisierung an Hochschulen erweitern nicht nur das Spektrum traditioneller Lehr-/Lernszenarien, sondern ermöglichen auch eine Weiterentwicklung der Prüfungsformen. Das Verbundprojekt "E-Assessment NRW", das federführend an der Universität Paderborn angesiedelt ist, hat sich zum Ziel gesetzt, NRW-weit eingesetzte E-Assessment-Systeme zu identifizieren, Beratungskonzepte auf didaktischer, infrastruktureller und rechtlicher Ebene zu erarbeiten sowie Kooperations- und Verbundstrukturen zu fördern und aufzubauen. Auf Basis der Projekttätigkeiten, die in der lernPause vorgestellt wurden und einen Überblick über E-Assessment-Formen und NRW-weite Aktivitäten geben sollten, standen folgende Fragen im Mittelpunkt:

  • Welche Formen von E-Assessments gibt es?
  • Welche Chancen können E-Assessments bieten?
  • Worauf ist bei der Einbindung von E-Assessments in die Lehre zu achten?
  • Welche mögliche Hemmnisse stellen sich (potentiellen) E-Assessment-Verwendern entgegen?

Dienstag, 08. Dezember 2015: "New Horizon Report - aktuelle E-Learning Trends"

Der "Horizon Report" ist ein E-Learning Trendreport aus den USA. Er stellt Technologietrends, Schlüsseltrends und Herausforderungen für E-Learning an Hochschulen vor. Wir präsentierten den aktuellen Bericht für 2015 und erhielten viele neue Eindrücke darüber, welche Trends an der Universität Paderborn schon umgesetzt werden oder mit Ihrer Hilfe in Zukunft umgesetzt werden könnten.

Dienstag, 17. November 2015: "Umfragenerstellung mit LimeSurvey"

Um die Lehre zu evaluieren oder Forschungsumfragen durchzuführen, gibt es viele verschiedene tools. Worauf kommt es bei der Umfrageerstellung an? Welche Features kann ich nutzen? Wie lassen sich Umfragen technisch umsetzten? Die Universität Paderborn bietet dazu das tool "LimeSurvey" an. Dies hat den Vorteil, dass die Daten sicher im Rechenzentrum gespeichert werden und das tool für alle kostenlos zur Verfügung steht. Im Rahmen der lernPause wurde LimeSurvey in einer live-Demonstration vorgestellt.

Dienstag, 14. Juli 2015: "Webinare an der Universität"

Die Universität Paderborn bietet mit Adobe Connect eine komfortable Webkonferenzsoftware an. Hiermit können sowohl blended-learning Angebote mitgestaltet als auch reine Online Seminare, sogenannte Webinare, durchgeführt werden. In der lernPause hat Iris Neiske Fragen zur Nutzung benatwortet und mögliche Einsatzszenarien mit den Teilnehmern diskutiert.

Dienstag, 09. Juni 2015: "Rechtliche Aspekte im E-Learning"

Der Einsatz von E-Learning wirft eine Reihe juristischer Fragen auf: Welche Materialien dürfen elektronisch zur Verfügung gestellt werden? In welchen Mengen? Welche Ausnahmen gelten für Unterricht und Forschung? Darf ich Youtube-Videos in meine Lehre einbinden? Darf ich personenbezogene Daten speichern? Welche freien Inhalte gibt es?

Die lernPause vom 09. Juni gab hier einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedigungen im Bereich E-Learning. Die Schwerpunkte der Veransaltung lagen beim Datenschutz und Urheberrecht. Weiterführende links, sowie eine Frage- und Diskussionsrunde, bildeten den Abschluss des Treffens.

Dienstag, 19. Mai 2015: " VEMINT - Mathevorkurse mit E-Learning"

Im VEMINT-Projekt werden mathematische Vor- und Brückenkurse mit multimedialen Lehr-/Lernmaterialien entwickelt und erforscht. In der lernPause wurde vorgestellt, wie E-Learning in dem Bereich Mathe erfolgreich eingesetzt wird.

Dienstag, 14. April 2015: "E-Learning ABC für Lehrende an der UPB"

In der vergangenen lernPause stellten Diplom-Pädagogin Iris Neiske von der Stabsstelle Bildungsinnovationen und Hochschuldidaktik sowie Andreas Brenneke (IMT) E-Learning-tools vor, die es an der Universität Paderbon gibt, wie diese genutzt werden können und welche Beratungsmöglichkeiten und Ansprechpersonen für den Bereich E-Learning zuständig sind.

Dienstag, 13. Januar 2015: "Online-Tests und Online-Klausuren mit JavaScript, PHP und MySQL"

Unter Beteiligung der Anwesenden wurde eine Online-Test-Phase simuliert. Folgende Fragetypen waren dabei vorhanden und wurden vor Ort exemplarisch beantwortet:

  • Multiple Choice
  • Selection
  • Cloze (Lückentext)
  • Matrix-Lückentext
  • Drag&Drop
  • HotSpot

Dienstag, 09. Dezember 2014: "eSTUDI- Erfolgreich studieren mit dem Internet"

In der lernPause vom 9. Dezember berichteten Sebastian Lewrenz und Dr. Anna-Maria Kamin von ihren Erfahrungen mit dem Seminar "eSTUDI- Erfolgreich studieren mit dem Internet". Der Arbeitsbereich Medienpädagogik und empirische Medienforschung führt das ausschließlich online stattfindende Seminar seit dem Jahr 2011 in Kooperation mit der Universität Bremen durch. Im Seminar sind digitale Medien sowohl Methode als auch Lerngegenstand. Ziel ist, Kompetenzen zum Einsatz digitaler Medien im Lernprozess zu fördern. Die Facetten des mediengestützten Lernens wurden in ein ganzheitliches Konzept einer persönlichen Lern- und Arbeitsumgebung eingebettet. Insbesondere standen die Werkzeuge des Web 2.0 (wie Weblogs, Wikis, RSS, Soziale Netwerke aber auch Podcasts und Screencasts) im Fokus, um deren Potential für ein erfolgreiches Studium aufzuzeigen.

Hier finden Sie weitere Informationen zum den Themen:

Dienstag, 11. November 2014: "Challenge: Videotutorial"

Die wohl größten Herausforderungen, die sich im Laufe einer Lehrvideoproduktion stellen, sind die der Organisation und dessen Unbeständigkeiten. In einer ganzen Reihe von arbeitsintensiven Aufgaben verliert man schnell den Überblick und stellt sich womöglich die Frage einer kompletten Neudefinition von Organisation. In diesem Vortrag erzählte der Student David Gense von seinen Erfahrungen als E-Tutor im sprachwissenschaftlichen Proseminar "Werbekommunikation" (SoSe 2014) und gab dabei einen ausführlichen Einblick in seine Arbeitsweisen bei der Gestaltung von Lehrvideos. Im Vordergrund stand dabei der nahezu omnipräsente Konflikt zwischen Organisation und Improvisation.

Dienstag, 08. Juli 2014: "Online-Lehre mit koaLA? Das geht? Wie man koaLA zur Gestaltung von Online-Kursen nutzen kann?"

Das Learning-Management-System koaLA wird an der Universität Paderborn häufig zur Bereitstellung von Lernmaterialien oder als Zusatzlernraum neben der eigentlichen Präsenzveranstaltung verwendet. Damit werden die Möglichkeiten, die das System bietet, bisher leider noch unterschätzt. Tobias Zenker von der Stabsstelle Bildungsinnovationen und Hochschuldidaktik zeigte, wie man durch die Integration verschiedener tools, die entweder frei verfügbar sind oder für Mitarbeiter der Universität leicht zugänglich sind, koaLA so gestalten kann, dass problemlos vollständige online-Veranstaltungen oder "Blended-Learning"-Veranstaltungen möglich werden.

Dienstag, 10. Juni 2014: "Das neue virtuelle Studiensystem OViSS 3.0"

OViSS ist ein auf JAVA basiertes virtuelles Studiensystem, welches unter anderem in der mikroökonomischen Lehre an der Universität Paderborn eingesetzt wurde. Damit das System nicht nur auf herkömmlichen Rechnern (Windows, Linux, Mac), sondern auch auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets genutzt werden kann, wurde das 'Offene Virtuelle Studiensystem' (OViSS) grundsätzlich neu konzipiert. Die neue Version OViSS 3.0 läuft in jedem modernen Browser und nutzt die neuen graphischen Eigenschaften von HTML5, außerdem neuere Spezifikationen von CSS3 für mobile Geräte, wie auch moderne JavaScript-Bibliotheken (MathJax) zur Darstellung von TeX/LaTeX-Formeln direkt im Text. In der Präsentation wurden solche Möglicheiten vorgestellt, wie z.B. für:

  • lebendige Bilder (z.B. zur Veranschaulichung von Definitionen wie Differentialquotient, Verknüpfung von Funktionen),
  • das Aufzeigen von Zusammenhängen (Präferenzen und Nachfragefunktionen, interaktive Venn-Diagramme),
  • Graphische Beweise (Berechnung von pi durch Polygone, Satz von Pythagoras)
  • Simulation (Marktsimulationen, Binomialverteilung durch Galtonbrett, Berechnung von pi durch Monte-Carlo-Simulation),
  • Eigenständige interaktive Analysen (Polynomverlauf, Phasendiagramme von Differentialgleichungssystemen),
  • Berechnungen (Newton-Methode zur Nullstellenberechnung, schrittweise Gauß-Jordan-Methode zur Matrixinvertierung,
  • Multiple Choice Fragen und Cloze-Tests etc.

Dienstag, 13. Mai 2014: "Studentenreferate 2.0 - Wie Studierende zu Lehrvideoproduzenten werden"

Referate von Studierenden sind in der universitären Praxis eine gängige Methode der Leistungsbemessung. In der Regel werden sie durch technische Hilfsmittel, wie beispielsweise PC-Präsentationsprogramme, Folien und Tafelanschriebe unterstützt. Die methodische Prozedur bleibt dabei oft unverändert, was zur Folge hat, dass die reine Routinearbeit in Motivationsproblemen und mangelhaften Austausch mit den Referatsrezipienten umschlägt. "Wir sind froh, wenn es endlich vorbei ist", so das Credo vieler Studierender. Dass Referate auch anders und durch technische Möglichkeiten kreativer gestaltet werden können, stellten die beiden E-Tutoren Annalena Hoffmann und Mario Almodt durch ihre Erfahrungen zur Lehrvideoproduktion vor. Im Rahmen des E-Tutoren-Progamms der Stabsstelle Bildungsinnovationen und Hochschuldidaktik begleiteten sie ein Semester lang Hochschulseminare, in denen sie den Studierenden die Möglichkeit gegeben haben, anstelle von "altmodischen" Referaten, moderne Lehrvideos zu produzieren und für den Seminarverbund zu veröffentlichen. In der lernPause haben sie ihre Erfahrungen und Ergebnisse präsentiert. Zusätzlich hatten die E-Tutoren eine Videogruppe eingeladen, die ihr Lehrvideo vorstellte und von ihren Eindrücken berichtete.

Dienstag, 14. Januar 2014: "Lehramtsstudierende als Praxisforscher - Lernen in multiprofessionellen Teams"

Am Beispiel eines Lehrkonzeptes des Arbeitsbereiches Grundschulpädagogik und Frühe Bildung wurde aufzeigt, wie der Anspruch auf Anschlussfähigkeit zwischen Theorie, Forschung und Praxis im Rahmen der Lehrerausbildung eingelöst werden kann. Als „Praxisforscher“ tauchten Studierende in ein Paderborner Schulbegleitforschungsprojekt ein und versuchten dies unter Anwendung diagnostischer und/oder empirischer Methoden in seiner Komplexität zu beschreiben, zu deuten und differenziert zu verstehen. Dabei wurden Studierende Mitakteure innerhalb eines multiprofessionellen Teams aus Lehrkräften und Erzieherinnen. Indem sie die Lernprozesse von Kindern begleitet, evaluiert und mit den Akteuren aus der Praxis gemeinsam reflektiert haben, gestalteten sie den Entwicklungsprozess im Schulbegleitforschungsprojekt aktiv mit. Dabei wurden sie vom Zentrum für KinderBildungsForschung (KiBi-Z) beraten. Erfahrungen und Ergebnisse aus der Sicht verschiedener Akteure fanden in dieser lernPause nähere Betrachtung. Es wurden Weiterentwicklungen aufgezeigt und Gelingensbedingungen zur Diskussion gestellt. Referenten waren Frauke Raddy und Agnes Kordulla, wissenschatliche Mitarbeiterinnen im Arbeitsbereich Grundschulpädagogik und Frühe Bildung.

Dienstag, 10. Dezember 2013: "E-Assessment in Bachelor-Studiengängen"

Eine Zielsetzung von Bachelor-Studiengängen ist es, Kompetenzentwicklungsprozesse bei den Studierenden hinsichtlich zukünftiger beruflicher Handlungsfelder zu fördern. Dabei wird von den Studierenden erwartet, dass ihnen über ihre Lernprozesse Rückmeldung gegeben wird, wozu sogenannte "Assessments" dienen. Es geht um die Erfassung, Beschreibung und Bewertung von Fähigkeiten der Studierenden zu einem bestimmten Zeitpunkt im Studium. "E-Assessments" sind Assessments mit Unterstützung informationstechnischer Systeme, die das Potential haben, Lernumgebungen zu gestalten, die gleichzeitig ressourcenschonend organisiert und in einem existierenden Kontext des Studiengangs eingebettet sind. Im Rahmen der lernPause wurde hierzu ein elektronisches System vorgestellt, welches Lehrenden die Möglichkeit eröffnet, den Studierenden elektronisch basiert, in Modulen sowohl eine inhaltliche als auch lernprozessbasierte Rückmeldung zu geben. Das E-Assessment-System stellt dabei eine Entwicklungskooperation zwischen dem BMBF-Projekt OrgEniFa und dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I dar. Referent der lernPause war Jun. Prof. Karl-Heinz Gerhol.

Dienstag, 12. November 2013: "Das Learning-Management-System koaLA als ePortfolio-Sytem"

Das Portfolio boomt! Als Möglichkeit individueller studentischer Leistungsmessung bezieht die Portfolioarbeit verstärkt als Alternative für Hausarbeiten oder Klausuren in die universitäre Lebenswelt ein. Ausgehend von einer Sammlung verschiedener individueller Artefakte, sollen in Portfolios mannigfaltige Reflexionsprozesse angeregt und dokumentiert werden. Überwiegend werden diese Portfolios manuell angelegt, es gibt allerdings auch ein überschaubares Angebot digitaler Unterstützungssoftware (z.B. mahara), die Verwendungsmöglichkeiten von Portfolios erweitern können. In dieser lernPause ging vornehmlich darum, welche Vorteile ein elektronisches Portfolio bieten und inwieweit koaLA als E-Portfolio-System genutzt werden kann. Referent war Tobias Zenker von der Stabsstelle Bildungsinnovationen und Hochschuldidaktik.

Dienstag, 09. Juli 2013: "Auf dem Weg von der papierbasierten zur E-Prüfung"

An der Universität Paderborn studieren aktuell etwa 18.630 Personen (Stand WS 2012/13). Im Herbst erwartet die Universität Paderborn aufgrund des doppelten Abiturjahrgangs über 20.000 Studierende. Vor allem für die Einführungsveranstaltungen in den Fakultäten der Kultur- und Wirtschaftswissenschaften bedeuten diese Zahlen eine große Herausforderung. Meist werden aufgrund der hohen Teilnehmerzahlen "Multiple-Choice-Prüfungen" durchgeführt. Damit die Durchführung und Auswertung dieser Klausuren möglichst zeiteffizient, einfach und ressourcensparend funktionieren, wurde mithilfe des Förderpreises für Innovation und Qualität in der Lehre das Projekt SEAL entwickelt. Das Ziel von SEAL ist eine wirksame Verbesserung im Vergleich zu den bisher eingesetzten Prüfungssystemen und -tools in der universitären Lehr- und Prüfungsorganisation. So ist es zum Beispiel möglich, Prüfungen und deren Auswertungsschemata flexibel zu gestalten und so an die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Veranstaltung und Studierenden im Sinne des Constructive Alignments und der kompetenzorientierten Lehre anzupassen. Dies spart Ressourcen und erhöht die Transparenz für die Studierenden. Die Entwicklung von SEAL erfolgt kooperativ an drei Lehrstühlen aus zwei verschiedenen Fakultäten. Referent in der vergangenen lernPause war Dipl.-Kfm. Daniel Kaimann.

Dienstag, 14. Mai 2013: "Mehr Zeit für das Wesentliche! Das Flipped-Classroom-Konzept am Beispiel der Psychologie"

"Warum erzähle ich eigentlich drei Mal pro Semester das Gleiche und das jedes Semester aufs Neue? Diese Frage war für mich Anlass, mein bisheriges Lehrkonzept zu verändern. Nicht länger wollte ich in meinem Seminar die Zeit damit verbringen, Grundbegriffe zu erklären und genau dann, wenn es eigentlikch inhaltlich spannend werden sollte, keine Zeit mehr zum Gespräch zu haben. Ich habe gemeinsam mit meinen Kollegen begonnen, die Potentiale des Lernmanagement-Systems koaLA dazu zu nutzen, den notwendigen aber eintönigen theoretischen Input in die individuelle Vorbereitungszeit der Studierenden auszulagern. Dadurch ergab sich bald eine neue Frage: Was mach ich jetzt eigenlich in meiner Veranstaltung? So entwickle ich nach und nach Konzepte zum Diskutieren, Ausprobieren, Experimentieren. Doch noch fange ich gerade erst an, die neuen Möglichkeiten zu entdecken."

In der vergangenen lernPause berichtete Dipl.-Psych. Daniel Al-Kabbani, Mitarbeiter am Lehrstuhl für kognitive Psychologie, wie er seine Lehrveranstaltung "umgedreht" hat, welche Schwierigkeiten, aber auch positive Effekte sich daraus ergaben.

Dienstag, 16. April 2013: "E-Tutoren in der Praxis. Prof. Dr. Niclas Schaper und die eTutorin Britta Scheibe berichten über ihre Zusammenarbeit"

Im letzten Semester haben die ersten qualifizierten E-Tutoren*Innen ihre Zusammenarbeit mit Dozenten*Innen der Universität Paderborn aufgenommen (Die lernPause vom 08.01.2013), um gemeinsam ein E-Szenario für eine bestehende Lehrveranstaltung zu entwickeln und durchzuführen. Prof. Dr. Niclas Schaper und die E-Tutorin Britta Scheibe haben in der lernPause davon berichtet, wie sie über das Lernmanagementsystem koaLA ein entsprechendes E-Szenario angeboten haben, mit dem Studierende mithilfe von Wikis, Foren und Blogs, kollaborativ Aufgaben erledigen mussten. Die Vor- und Nachteile wiki-basierter Arbeit in koaLA konnten ebenso diskutiert werden, wie die Vorteile der Betreuung studentischer Arbeit durch den orts- und zeitunabhängigen Zugriff auf das koaLA-System.

Dienstag, 8. Januar 2013: "E-Tutoren an der Universität Paderborn. Studentische Unterstützung beim Einsatz von E-Learning"

Das Einarbeiten in neue Technologien ist meist zeitintensiv und neben Forschung und Lehre oftmals nur schwer in den Tagesablauf zu integrieren. Mit PAUL, koaLA, e-Semesterapparat, Vorlesungsaufzeichnung, Wikis, Blogs usw. bietet die Universität Paderborn bereits einige E-Plattformen, E-Medien und E-Tools an, die bei der Organisation, Kommunikation und der didaktischen Umsetzung von Lehre hilfreich sein können. Seit dem Wintersemester 2012/13 bildet die Stabsstelle Bildungsinnovationen und Hochschuldidaktik nun studentische E-Tutoren*Innen aus, die interessierten Lehrenden bei der Verwendung der o.g. Möglichkeiten ein Semester lang unterstützend zur Seite stehen können. Wie diese Ausbildung aussieht und welche Aufgabe die E-Tutoren*Innen haben, hat Tobias Zenker von der Stabsstelle Bildungsinnovationen und Hochschuldidaktik erörtert, der sich eine rege Diskussion mit den interessierten Teilnehmern anschloss.

Dienstag, 11. Dezember 2012: "Aktivierung von Studierenden durch Einholen von live-Feedback"

­­Prof. Dennis Kundisch (Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik 2/ Information Management & E-Finance) stellte die Frage, wie man Studierende auch in größeren Gruppen (80-100 Personen) aktiv in eine Lehrveranstaltung einbeziehen kann. Das Projekt PINGO (Peer Instruction for Very Large Groups) liefert hier eine mögliche Antwort. Mithilfe einer praktischen Demonstration wurde aufgezeigt, wie sich mithilfe des web-basierten und frei zugänglichen PINGO-Systems, das innovative und leicht übertragbare Lehr-/Lernkonzept Peer Instruktion für jeden Lehrenden umsetzen lässt. Darüber hianus ging man auf weitere Nutzungsmöglichkeiten des PINGO-Systems zur Unterstützung der Lehre ein. Weitere Informationen zu PINGO finden sie hier.

Dienstag, 13. November 2012: "Apps, Apps, Apps ... für Campus und E-Learning!"

Nachdem es in der letzten lernPause im Oktober bereits um die Nutzung und didaktischen Einsatzmöglichkeiten von Apps in der Hochschullehre ging, fand das Thema bei diesem Treffen weitere Vertiefung. In einem Impulsreferat stellte Prof. Dr. Gudrun Oevel (Leiterin des IMT) insbesondere solche Apps vor, die im Rahmen eines studentischen Wettbewerbs an der Universität Paderborn erstellt wurden. Darüber hinaus warf sie den Blick auf die App-Entwicklungen anderer Hochschulen in Deutschland.

Dienstag, 16. Oktober 2012: "Apps in der (Hochschul-)Lehre - Zukunft oder didaktisches Intermezzo"

Aus der Freizeit sind sie mittlerweile nicht mehr wegzudenken: Apps (Applications), d.h. kleine Anwendungen für Smartphones und Tablet-Computer, die sich im Alltag als willkommene Helfer zu den verschiedensten Anlässen erweisen. Umso erstaunlicher mag es erscheinen, dass sie im Bildungsalltag von Schule und Hochschule nur selten anzutreffen sind oder sogar vollends gebannt werden. In dieser lernPause wurde von Michael Nicolas und Tilman-Mathis Klar vom Institut für Erziehungswissenschaften die Frage aufgeworfen, welche Möglichkeiten sich ggf. durch die Nutzung von Apps für die didaktische Gestaltung von Lehrveranstaltungen ergeben könnten. Nach einer kurzen Einführung in verschiedene Anwendungsbereiche von Apps erhielten die Teilnehmer*Innen die Möglichkeit, an ausgewählten Beispielen einige Möglichkeiten selbst zu testen.

Dienstag, 10. Juli 2012: "Soziale Netzwerke in der Hochschullehre"

Dr. Harald Selke von der Fachgruppe "Kontextuelle Informatik" am Heinz Nixdorf Institut widmet sich sozialen Netzwerken, die für Studierende zum kommunikativen Alltag geworden sind. In dieser lernPause ging es um die folgenden Fragen: Welche Rolle können soziale Netzwerke für Lehrveranstaltungen spielen? Welche Funktionen lassen sich für die Gestaltung von Lehre nutzen? Welche Probleme treten auf?

Dienstag, 12. Juni 2012: "Gamification und Peer-Bewertungen in der Hochschullehre?"

Dr. Ulrich Wechselberger vom Zentrum für Bildungsforschung und Lehrerbildung (PLAZ) stellte die Frage: Können Gamification-Elemente - d.h. Computerspielen entlehnte Motivationsprinzipien wie Highscores und virtuelle Titel - die universitäre Lehre bereichern? Dies wird im hochschuldidaktischen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben "Gamification zur motivationalen Unterstützung von Diskussionen in Blended-Learning-Szenarien" untersucht. Hintergrund ist die Erfahrung, dass sich Studierende in Onlinekursen oft passiv und oberflächlich verhalten und die Qualität von Beiträgen ihrer Mitstudierenden teils schlecht einschätzen können. Lehrenden wiederum fehlt es dabei oft an Anhaltspunkten, an denen sich der dringende Interventionsbedarf in den Diskussionen von Studierenden erkennen ließe. Das mit dem Förderpreis zur Innovation und Qualität der Lehre unterstützte Projekt untersucht, inwiefern sich Quantität und Qualität des studentischen Engagements mit Gamification-Elementen erhöhen lassen und ob peer-Bewertungen ein verlässlicher Indikator für die Qualität studentischer Beiträge sind. Das Pilotprojekt wurde im Sommersemester 2012 in zwei kulturwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen durchgeführt und wissenschaftlich begleitet.

Dienstag, 08. Mai 2012: "Technologien, die Bildung machen: NMC Horizon Report 2012"

Alexander Martin vom Institut für Erziehungswissenschaften (AG Allgemeine Didaktik, Schulpädagogik und Medienpädagogik) stellte den NMC Horizon Report 2012 vor. Seit 2004 prognostiziert das New Media Consortium (NMC) im "Horizon Report" Entwicklungen und Trends für gegenwärtiges und zukünftiges E-Learning. Der Bericht ist eine verlässliche Informationsquelle über aktuelle Technologien im Bildungsbereich. Neben einer kurzen Vorstellung der konzeptionellen Ausrichtung und Methodologie des Reports wurden vor allem die ausgewählten Technologien diskutiert, die nach Ansicht des Konsortiums in den kommenden Jahren das Lernen und Arbeiten in Hochschulen maßgeblich beeinflussen werden.

Dienstag, 10. April 2012: " Blended Mentoring Concept: Ein innovatives Design zur (hoch)schulischen Begleitung von Praktika"

Eine aktive Begleitung von Schülern/Studierenden in Praxisphasen ist für Lehrende häufig nur in einem begrenzten Rahmen realisierbar. Die Vielzahl der zu betreuenden Praktikanten lässt eine kontinuierliche und systematische Betreuung in vielen Fällen nicht zu. Christof Gockel vom Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik, insbes. der Mediendidaktik und Weiterbildung hat in einem Impulsvortrag das Blended Mentoring Concept (BMC) vorgestellt, das im Rahmen des berufsschulischen Innovationsprojektes InLab entwickelt und erprobt wurde. Das BMC ist in Anlehnung an die Idee des "Blended-Learning" durch die Verbindung von Offline- und Online-Betreuung gekennzeichnet.

Dienstag, 14. Februar 2012: "Unterstützung von individuellen Reflexionsprozessen" 

Ein konstituierendes Element von Lernprozessen ist die Reflexion. Marcel Gebbe vom Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik, insbes. der Mediendidaktik und Weiterbildung hat in einem Impulsvortrag ein didaktisches Instrument vorgestellt, das er im Rahmen seiner Promotion entwickelt hat (myflux.eu). Dieses zielt auf die Unterstützung individueller Reflexionsprozesse in kooperativen Lehr-/Lernsettings. Dabei wird insbesondere auf individuelle Lernziele und Selbst- sowie Fremdeinschätzungen Rückgriff genommen.

Dienstag, 13. Dezember 2011: "Confessions of an E-Teaching Skeptic: How I Moved My Class to Cyberspaca and Learned to Love the Mouse"                                                                                                                       

Like many professors in the humanities, Dr. Goering was initially skeptical about moving her highly interactive communication classes into cyberspace. After all, how can one sustain meaningful class discussions or engage students into collaboratively learning online? In today's session, Dr. Goering shared such strategies she developed in order to overcome those challenges she found herself exposed to during her already four years of teaching intercultural communication, group communication and listening online.

Dr. Beth Goering (Indiana University Purdue University Indianapolis Department of Communication Studies) berichtete von Ihren Erfahrungen und wie es ihr möglich war, trotz Aufenthalts in Paderborn, weiterhin Lehrveranstaltung in den USA zu betreuten.

Dienstag, 08. November 2011 - "Situierter Erwerb von Mathematikkentnissen in der Veranstaltung "Grundlagen der Elektrotechnik A"

Beim Einstieg in den Bachelorstudiengang Elektrotechnik werden mathematische Fertigkeiten vorausgesetzt, die teilweise deutlich über die Schulmathematik hinausgehen, aber erst später in der Mathematiklehre behandelt werden. Im vorgestellten Projekt steht daher der situierte Erwerb von Mathematikkenntnissen in der Veranstaltung "Grundlagen der Elektrotechnik A" im Vordergrund. Ziel ist unter anderem, die Entwicklung eines abgestimmten Selbstlernangebots auf Baisis bereits getroffener Maßnahmen, hierbei kommt das weit verbreitete Softwarepaket MediaWiki zum Einsatz. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Hochschuldidaktik Mathematik durchgeführt. Markus Hennig vom GET Lab präsentierte den Stand der Entwicklungen.

Achtung! Die Aufzeichnung der lernPause vom 08.11. ist auf Wunsch des GET Lab nicht öffentlich sichtbar. In Kürze erhalten die Mitglieder der koaLA-Gruppe lernPause Informationen, wo das Video zu finden ist.

Dienstag, 11. Oktober 2011: "Alles mit rechten Dingen - juristische Fragen rund ums E-Learning"                  

"Darf ich das eigentlich?" Eingescannte Artikel, Links im Internet, online-Anwendungen, Bildmaterial und ähnliches werden heute immer häufiger in der Lehre eingesetzt. Doch wie steht es an dieser Stelle mit dem Urheberrecht? Was muss ich beim Thema Datenschutz beachten? Diese und weitere Fragen beantworteten Frau Dr. Kerstin Lahme (Justiziariat) und Andreas Brennecke (IMT).

Dienstag, 12. Juli 2011: "Ein Mee(h)r der Möglichkeiten - E-Learning Szenarien im Überblick"  

Lernplattformen wie das Paderborner CMS-System koaLA finden bereits bei vielen Dozenten und in fast allen Fächern Einsatz. Häufig beschränkt sich die Nutzung dabei jedoch lediglich auf die Bereitstellung von seminarbegleitenden Materialien durch den Dozenten. E-Learning und insbesondere koaLA bieten aber durchaus mehr. So lassen sich unterschiedliche Lernszenarien realisieren, die Dozenten und Studierenden neue Möglichkeiten der Kommunikation, Reflexion und Kollaboration bieten. Zusätzlich zu den bereits in koaLA integrieten Möglichkeiten werden im e-lab (Labor für neue Formen des Lehrens und Lernens) neue, innovative Lehr-/Lernszenarien entwickelt und alltagsnah erprobt. Prof. Dr. Reinhard Keil vom Heinz-Nixdorf-Institut und Initiator des e-lab stellte Beispiele aus dem "Mee(h)r der Möglichkeiten vor.  

Dienstag, 14. Juni 2011:  "E-Learning für Einsteiger? WebQuests als Bereicherung und Entlastung"

WebQuest bedeutet frei übersetzt "abenteuerliche Spurensuche im Internet". Über ein klar definiertes methodisches Gerüst sind selbstständig Aufgaben zu lösen, die vom Lehrenden im WebQuest online veröffentlicht werden. Ihr Einsatz reicht von Präsenzveranstaltungen über Blended-Learning-Szenarien und bietet in der Lehre sowohl für E-Learning-Einsteiger, wie für Fortgeschrittene viele Möglichkeiten. Frau Dr. Esther Krähwinkel berichtete von ihren Erfahrungen im Einsatz eines WebQuests und darüber, dass E-Learning auch Entlastung bedeuten kann.     

Dienstag, 10. Mai 2011: "Wie wirkt E-Learning eigentlich? Stand der Forschung"

Bereits der Begriff E-Learning bietet Anlass für viele Diskussionen um Theorie und Praxis. Für viele Lehrende stellt allein das Wort eine Barriere dar, was vermutlich einem verzerrten Bild von E-Learning geschuldet ist. Dabei bietet der Einsatz von neuen Medien in der Lehre viel Potential - Vertiefung der Lerninhalte und Möglichkeiten zum selbstgesteuerten Lernen für die Studierenden, Rationalisierungspotential und "mehr Pep" in der Lehrveranstaltung für die Lehrenden sowie Wettbewerbsvorteile für die Universität. Darüber und noch mehr berichtete Eva Horvath vom Lehrstuhl für Arbeits- und Organisationspsychologie.

Dienstag, 12. April 2011: "E-Prüfung - zwischen Didaktik und Rationalisierungspotential"

Prüfungen lassen sich in vielfältiger Weise elektronisch unterstützen. Dies reicht von der Nutzung neuer Medien durch die Studierenden über den Einsatz von Videokonferenzen bei mündlichen Prüfungen bis hin zu E-Assessments, Online-Prüfungen und portfoliobasierten Leistungsnachweisen. Für die Dozenten steht häufig das Rationalisierungspotenzial durch eine (teil-)automatisierte Auswertung von Klausuren im Fokus. Bei der Durchführung elektronischer Prüfungen sind aber vielfältige organisatorische, didaktische und rechtliche Rahmenbedingungen zu beachten. Andreas Brennecke (IMT) und Daniel Kaiman vom Lehrstuhl für Mikroökonomie gaben den Interessenten Überblick über die Möglichkeiten elektronischer Prüfungen und informierten über aktuelle Aktivitäten an der Universität Paderborn.

Dienstag, 08. Februar 2011: "Das Smartboard - Die smarte Art zu präsentieren"

Das Smartboard kombiniert eine Reihe verschiedener Techniken. Mit dem Beamer können wie gewohnt Präsentationen, Videos und andere Dokumente präsentiert werden. Im Gegensatz zum herkömmlichen Einsatz von Beamern kann man beim Smartboard jedoch mit speziellen Stiften direkt Anmerkungen auf die Präsentationsfläche schreiben oder Zeichnungen anfertigen. Alle so entstandenen Änderungen werden unmittelbar in die Folien übernommen und gehen somit nicht beim Löschen der Tafel verloren. Präsentationen können so wesentlich interaktiver gestaltet werden, sodass z.B. Ergebnisse aus Diskussionsprozessen unmittelbar gesammelt und immer wieder umsortiert werden können. Michael Nicolas und Michael Balceris vom Institut für Erziehnungswissenschaften stellten die technischen Möglichkeiten des interaktiven Whiteboards vor.

Dienstag, 11. Januar 2011: "E-Klicker - Didaktik mit einem Hauch von Quizshow"

Bei E-Klickern handelt es sich um kleine Geräte, mithilfe derer man in der Lehrveranstaltung Umfragen durchführen und Rückmeldugen einholen kann. Bekannt ist das Prinzip aus der Quizshow "Wer wird Millionär". Michael Balceris vom Institut für Erziehungswissenschaften führte die Besucher der lernPause vom 11. Janunar in die Funktionsweise des E-Klickers ein. Ebenso wurden didaktische Anwendungsmöglichkeiten diskutiert.

Dienstag, 14. Dezember 2010: "Abschlussarbeiten betreuen mithilfe von Wikis" 

Daniel Al-Kabbani berichtete von seinen Erfahrungen bezüglich des Einsatzes eines Wikis im "Coaching-Setting" bei der Begleitung einer Diplomarbeit. Des Weiteren wurde diskutiert, inwieweit diese Erfahrung auch auf das Betreuungsverhältnis zwischen Dozent und Studierendem anwendbar ist.

Dienstag, 09. November 2010: "Der Einsatz von Wikis in der Lehre"

Anna-Maria Kamin berichtete von ihren Erfahrung im Einsatz des koaLA-Wikis in Lehrveranstaltungen. Weiter wurden viele Fragen rund um die technischen Anforderungen an das koaLA-Wiki, sowie zu dessen didaktischen Einsatz berücksichtigt.

Dienstag, 12. Oktober 2010: "Der Multimediahörsaal"

Ralf Jonas stellte den aktuellen Stand zum geplanten Multimediahörsaal an der UPB vor.

Dienstag, 06. Juli 2010: "Interaktive Veranstaltungsaufbauten"

Es referierte Prof. Dr. Arno Schindlmayr und präsentierte exemplarische Aufbauten aus der Physik.

Dienstag, 08. Juni 2010: "Didaktische Möglichkeiten und Perspektiven bei Veranstaltungsaufzeichnungen"

In der lernPause vom 08. Juniwaren ging es vermehrt um Erfahrungsberichte und die didaktische Perspektive bei Lehrveranstaltungsaufzeichnungen. Zum Einstieg in das Thema berichtete Prof. Dr. Niclas Schaper von seinen Erfahrungen in diesem Bereich und zeigte mögliche Perspektiven auf. 

Mittwoch, 12. Mai 2010: "Podcast - Eine Möglichkeit der Distribution von Veranstaltungsaufzeichnungen und -materialien"

Nachdem die Aufzeichnung von Veranstaltungen bei der letzten lernPause im Mittelpunkt des letzten Treffens stand, ging es in der Sitzung am 12. Mai verstärkt um die Zugänglichkeit von Lehrveranstaltungsaufzeichnungen. Zum Einstieg in das Thema berichtete Dr. Harald Selke von seinen Podcast-Erfahrungen bei der Verteilung von Aufzeichnungen und Materialien. 

Mittwoch, 14. April 2010: "Veranstaltungsaufzeichnung, -übertragung, -mitschnitt, LiveStreaming, Lecturnity..."

Die vergangene lernPause beinhaltete neben dem Erfahrungsaustausch und der Diskussion zum gewählten Thema auch eine kurze Vorstellung seitens des IMT (Carsten Engelke) zu Angeboten und Möglichkeiten der technischen Begleitung von Veranstaltungen.

Mittwoch, 17. März 2010

Zum ersten Mal hatten die Teilnehmer des Faculties Club die möglichkeit sich nebst einer kleinen Mahlzeit über das Thema E-Learning an der Universität Paderborn zu informieren und auszutauschen. Ab 12.30 Uhr stand für alle Interessierten eine deftige Suppe in gemütlicher Gesprächsatmosphäre bereit. Aufgegriffen wurden verschiedene Möglichkeiten Veranstaltungen durch E-Learning-Elemente aufzubereiten, bzw. E-Learning-Kurse als Alternative zu einem Präsenzkurz zu gestalten. Insbesondere das Thema der Veranstaltungsaufzeichnung wurde angeregt diskutiert und als Thema für die nächste lernPause festgelegt.

Donnerstag, 04. Februar 2010

Das erste Paderborner Werkstattgespräch "E-Learning und Lehre" fand im Internationalen Begegnungszentrum (IBZ) im Jenny-Aloni-Gästehaus statt. Das Gespräch diente als Auftakt einer Reihe von Gesprächsrunden an der Universität Paderborn. Eingeladen hatten die Vizepräsidentin für Lehre, Studium und Qualitätsmanagement, Prof. Dorothee M. Meister, die Stabsstelle Bildungsinnovationen und Hochschuldidaktik sowie das Zentrum für Informations- und Medientechnologien (IMT). Nach einer Vorstellungsrunde der zentralen E-Learning Angebote sowie der anwesenden Teilnehmer wurden Wünsche und Ideen für die zukünftige organisatorische und insbesondere inhaltliche Gestaltung der Gesprächsrunde diskutiert. 

Die Universität der Informationsgesellschaft