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In den frühen Abendstunden leuchtet die Universität – ein Blick vom Südring auf das Hörsaal-Gebäude L. Bildinformationen anzeigen
Die Tage werden kürzer. So geht es nach den Vorlesungen oder der Arbeit öfter im Dunkeln durch den Innenhof der Universität nach Hause. Bildinformationen anzeigen
So ruhig wie nachts ist es im Hörsaal C1 nur selten. Bildinformationen anzeigen
Der Innenhof des Gebäudes Q. Bildinformationen anzeigen
Noch ist es leer, am nächsten Morgen herrscht hier wieder geschäftiges Treiben – das Foyer des L-Gebäudes. Bildinformationen anzeigen

Die Universität Paderborn bei Nacht

In den frühen Abendstunden leuchtet die Universität – ein Blick vom Südring auf das Hörsaal-Gebäude L.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Die Tage werden kürzer. So geht es nach den Vorlesungen oder der Arbeit öfter im Dunkeln durch den Innenhof der Universität nach Hause.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

So ruhig wie nachts ist es im Hörsaal C1 nur selten.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Der Innenhof des Gebäudes Q.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Noch ist es leer, am nächsten Morgen herrscht hier wieder geschäftiges Treiben – das Foyer des L-Gebäudes.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Mittwoch, 19.07.2017 - Freitag, 21.07.2017

„Warten auf Libori“ – Open-Air-Kino auf dem Franz-Stock-Platz

Mittwoch, 19. Juli 2017, bis Freitag, 21. Juli 2017, 20.00 Uhr

Paderborn. Um die Wartezeit auf das Libori-Fest zu verkürzen, veranstaltet das Kulturamt in Kooperation mit dem studentischen Programmkino Lichtblick e.V. und dem Paderborner Pollux by Cineplex in diesem Jahr als Warm-Up ein Open-Air-Kino auf dem Franz-Stock-Platz. An den letzten drei Abenden vor Libori – Mittwoch, 19. Juli, bis Freitag, 21. Juli 2017 – werden ab 20 Uhr Filmklassiker gezeigt: Alfred Hitchcocks „Das Fenster zum Hof“ (1954), Josef von Sternbergs „Der blaue Engel“ (1930) und Jacques Tatis „Trafic“ (1971). Die Veranstaltung findet mit 200 Sitzplätzen und freier Platzwahl unter freiem Himmel statt – umsonst und draußen.

Von Streetfood bis Popcorn werden die Besucher auf dem Franz-Stock-Platz kulinarisch vielfältig versorgt. Highlight ist die 12 Meter lange Piratenschiff-Bar, die in diesem Jahr auf Libori Premiere feiert.

Zu den Filmen:
 

Das Fenster zum Hof | Alfred Hitchcock | USA 1954

Als ein Arbeitsunfall ihn für einige Zeit an einen Rollstuhl fesselt, bleibt dem Fotografen L.B. „Jeff“ Jefferies (James Stewart) nichts Spannenderes als der Blick in den belebten Hinterhof. Aus Langeweile beginnt er, von seinem Fenster aus mithilfe eines Teleobjektivs den Tagesablauf seiner Nachbarn zu verfolgen. So entwickelt sich das Schauen schnell zu einem obsessiven Beobachten, bis Jeff plötzlich sogar meint, einen Mord gesehen zu haben. Seine Verlobte Lisa Fremont (Grace Kelly) hält das zunächst für Spinnerei, aber lässt sich bald ebenfalls von den vermeintlich ungewöhnlichen Vorkommnissen überzeugen. Doch bei Hitchcock kommt ein Voyeur nicht so einfach davon…

In dem gewaltigen Filmset eines Hinterhofs lässt Suspense-Meister Alfred Hitchcock den Zuschauer nur aus der Perspektive des Hauptdarstellers auf das Geschehen blicken und spiegelt auf diese Weise gekonnt die Position des Voyeurs.
 

Der blaue Engel | Josef von Sternberg | D 1930

„Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ – mit diesem Lied bleibt Marlene Dietrich als Femme fatale im Kopf. Als Tänzerin und Sängerin Lola im Tanzlokal „Der blaue Engel“ verdreht sie dem Professor Immanuel Rath (Emil Jannings) den Kopf. Dieser wollte im Lokal eigentlich nur nach dem Rechten sehen, da er vermutete, dass sich seine Schüler an diesem sittenwidrigen Ort aufhalten. Mit der Zeit verfällt er Lola und ist schließlich sogar bereit, sein Leben für sie aufzugeben.

Von Sternbergs Verfilmung des Romans „Professor Unrat“ von Heinrich Mann ist die Charakterstudie eines zugrunde gehenden Lehrers. „Der blaue Engel“ ist einer der wenigen deutschen Tonfilme, die seinerzeit weltweit Erfolge verbuchen konnten – sicherlich zum großen Teil dank Marlene Dietrich, der diese UFA-Produktion zum internationalen Durchbruch verhalf.
 

Trafic | Jacques Tati | F 1971

In seinem letzten Kinofilm begibt sich der französische Komiker Jacques Tati in Gestalt seines ikonischen Monsieur Hulot als Werbefachmann eines Automobilherstellers auf den Weg von Frankreich nach Holland, um dort auf einer großen Messe den höchst ungewöhnlichen, supermodernen und äußerst komfortabel ausgestatteten Prototyp eines neuen Camping-Mobils vorzustellen. Auf der Fahrt macht ihm jedoch eine Verkettung von unvorhergesehenen Ereignissen, Pannen und Unfällen das Leben schwer.

„Trafic“ ist eine feinsinnige Satire auf den Kult rund ums Auto und den Irrsinn des Straßenverkehrs. In seinen Filmen widmet sich Tati dem Konflikt zwischen Mensch und Technisierung des modernen Lebens. Als einer der größten Komiker Frankreichs prägte er das Genre mit seinem wortkargen, filmisch-visuellen Stil nachhaltig: die Bilder und Töne sprechen ihre eigene, zeitlose Sprache.
 

Open-Air-Kino
Franz-Stock-Platz, Paderborn
Beginn: jeweils 20 Uhr

19.07.  „Das Fenster zum Hof“ Alfred Hitchcock (1954)

20.07.  „Der blaue Engel“ Josef von Sternberg (1930)

21.07.  „Trafic“ Jacques Tati (1971)

Der Eintritt ist frei

Weitere Informationen unter https://groups.uni-paderborn.de/lichtblick/blog/open-air-kino-auf-dem-franz-stock-platz/ und https://www.paderborn.de/microsite/libori/programm/Kulturbrunnen_110097.php

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