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Der Übergang zwischen den Gebäuden H und Q. Bildinformationen anzeigen
Einblick in die Labore des Gebäudes K. Bildinformationen anzeigen
Chemiestudierende arbeiten im Labor. Bildinformationen anzeigen
Einblick in die Universitätsbibliothek. Bildinformationen anzeigen
Lernen mit Ausblick im Gebäude Q. Bildinformationen anzeigen

Einblicke

Der Übergang zwischen den Gebäuden H und Q.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

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Einblick in die Labore des Gebäudes K.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

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Chemiestudierende arbeiten im Labor.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

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Einblick in die Universitätsbibliothek.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

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Lernen mit Ausblick im Gebäude Q.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Mittwoch, 24.01.2018 - Dienstag, 27.03.2018

Ausstellung in der KleppArt: Off The Grid – Dinah Kübeck

In ihrer ersten Einzelausstellung, Off The Grid, zeigt Dinah Kübeck diverse Textil- und Papierarbeiten, die allesamt das Raster zum Ausgangspunkt haben. Die Ausstellung setzt sich mit dem Raster als Leitlinie, als Grenze und als Hindernis auseinander. Kübecks Werke visualisieren die Einordnung und Wiederholung als eine dominierende Macht unseres Lebens, die es zu erkennen und zu zähmen gilt, um sich ihr individuell und schöpferisch widersetzen zu können.

Das einordnende Konstrukt unserer Existenz, das Netz unserer geschaffenen, vermeintlichen Realität, welches wir über die Welt geworfen haben, wird in diesen Arbeiten in Frage gestellt. Kübeck geht in ihrer Arbeit von sozial-konstruktivistischen Prinzipien aus und stellt Fragen zum gemeinsam, aber auch individuell ”Hergestellten”: zum hergestellten Vorhandensein von Alltagsrastern aller Art, die wir als solche jedoch nicht mehr wahrnehmen, da wir aufgrund stetiger Wiederholung und Re-Kreation des Immergleichen ”betriebsblind” geworden sind.

Das Raster ist in unserem Leben allgegenwärtig; in physischer Form als räumliche Eingrenzung, durch Wohn- und Büroräume, Häuserblöcke und Stadtteile. Auf abstrakter Ebene lässt sich das Raster als globale Netzwerke, als hierarchische Strukturen und als normierte Verhaltensmuster wiederfinden, die unser Leben und unser Denken von Grund auf stark beeinflussen und formen.

Vor allem diese gerasterten, von Generation zu Generation weitergegebenen mentalen Muster bestimmen unsere Handlungen, diese wiederum unser Denken und die daraus neu erfolgenden Handlungen. Eine unablässige, zyklische Wiederholung, die den Bruch und den Kontrast fordert, um ihre erstarrte, stereotype Gesetzmäßigkeit anzuzweifeln - und Neues entstehen lassen zu können.

In kleinformatigen Papier- und Folienarbeiten setzt sich die Künstlerin mit den Themen Raster, Wiederholung, Ordnung und Störung auseinander. Mit Spiegel- und Hologrammfolie erforscht Kübeck die Transformation des Werkes im Zusammenhang mit der Bewegung des Betrachters und dem veränderten Lichteinfall. Die Arbeit verwandelt sich durch die Bewegung des Betrachters und entfaltet somit neue Farben, Strukturen und Hierarchien. Die physische Position verändert das Wahrgenommene, Überlagerungen und Brüche kreieren neue Rangordnungen und stellen diese gelichzeitig infrage.
 

Eröffnung: Mittwoch, 24.1.2018 um 19:30 Uhr
Begrüßung: Prof. Alexandra Kürtz
Einführung: Daniela Bergschneider

25.01. – 27.03.2018
Öffnungszeiten: DI 17 - 19 Uhr, SA 12 - 14 Uhr

KleppArt
Kleppergasse 10
33098 Paderborn

www.kleppart.de

Instagram & Facebook: KleppArt Paderborn

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