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Die Universität der Informationsgesellschaft

Informationsveranstaltung über PAUL am 19.11.: Intensives Arbeitsgespräch mit wenigen Teilnehmern

Nur wenige Studierende fanden am 19.11. den Weg in den Hörsaal G, in den Hochschulleitung und Projekt PAUL zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung über die Campus Management-Software geladen hatten. Mit nur 25 Personen saßen im Publikum nur geringfügig mehr Teilnehmer als auf dem Podium.

Um umfassende und vielfältige Informationen bieten zu können, hatte die Projektleitung möglichst viele am Projekt PAUL beteiligte Personen eingeladen, sowohl seitens der Hochschule als auch auf studentischer Seite. So saßen neben Projektleiter Prof. Dr. Wilfried Hauenschild, Chief Information Officer (CIO) der Universität, Kanzler Jürgen Plato, Vizepräsidentin für Lehre, Studium und Qualitätsmanagement Prof. Dr. Dorothee M. Meister und Leiterin des Zentrums für Informations- und Medientechnologie Dr. Gudrun Oevel auf dem Podium. Von der Situation in der Fakultät für Kulturwissenschaften berichtete PAUL-Beauftragter Andreas Fröger. Außerdem schilderten der AStA-Beauftragte für PAUL Jannis Weide und der Studierende Florian Rittmeier ihre Erfahrungen mit der Organisationsplattform. Vom Hamburger Software-Entwickler Datenlotsen Informationssysteme GmbH stand Projektleiter Stefan Sowada für Fragen zur Verfügung. AStA-Pressereferent Christian Schmidt und Uni-Pressesprecher sowie PAUL-Teilprojektleiter Kommunikation Tibor Werner Szolnoki moderierten die Veranstaltung.

Gerade durch die geringe Teilnehmerzahl entwickelte sich die Podiumsdiskussion zu einem intensiven Arbeitsgespräch. Nachdem Prof. Hauenschild zur Projekthistorie und zum Projektstand referiert hatte, benannten die Studierenden im Publikum konkrete Probleme mit dem Assistenzsystem für Universität und Lehre. Auch allgemeine Fragen zur Notwendigkeit des Campus-Management-Systems wurden erörtert.

Verschiedene Herausforderungen des Lehrbetriebs machten die Anschaffung einer zentralen, digitalen Datenbank dringend erforderlich – etwa die Prüfungsverwaltung Lehramt durch das Wegfallen der staatlichen Prüfungsämter ab 2011, so Prof. Hauenschild. „Bei diesem enormen Verwaltungsaufwand müssten wir über Jahre viel, viel Geld ausgeben für personelle Ressourcen.“

„Wenn wir nichts unternehmen, wird der Service wesentlich schlechter, beispielsweise durch immer längere Schlangen vor den Prüfungsämtern, und es kommt uns auf lange Sicht wesentlich teurer“, begründete auch Kanzler Plato die Implementierung eines Campus Management-Systems à la PAUL. Für die Software der Datenlotsen GmbH habe man sich nach sorgfältiger Recherche und Überlegung entschieden. „Trotz der Mängel des Systems – es gibt keine bessere Alternative“, so Hauenschild.

Dass PAUL nach der vollständigen Einführung eine deutliche Verbesserung und mehr Komfort bringe, war sich auch Student Florian Rittmeier sicher. Längst seien noch nicht alle Funktionen des Systems nutzbar, erklärte CIO Hauenschild, dennoch sei er froh, nicht alles auf einmal, sondern die Software schrittweise eingeführt zu haben. Der Regelbetrieb soll ab Juli 2010 starten. Im Moment sei das Hauptproblem noch die Übertragung der Daten vom alten in das neue System.

Die Studierenden sahen vor allem ein Problem in der momentanen Vielfalt an nebeneinander bestehenden Systemen. So benutze jeder Dozent eine andere Plattform, teilweise sogar mehrere unterschiedliche. Bisher sei noch keine Standardisierung erreicht, räumte Hauenschild ein. Mit einer gewissen Systemvielfalt müsse man aber in Anbetracht der rasanten technischen Neuerungen leben, erklärte IMT-Chefin Dr. Gudrun Oevel.

Auf die Frage, ob er PAUL heute noch einmal so einführen würde, sagte Projektleiter Hauenschild: „Ich gebe zu, dass ich gehofft habe, es würde problemloser laufen. Aber ich glaube immer noch, dass es die einzig richtige Entscheidung war.“ Bei Problemen mit PAUL sollten sich die Studierenden an die Fachschaften oder über paul[at]upb.de direkt an den PAUL-Support wenden. So könnten sie mithelfen, die Datenbank zu verbessern. Anfang Dezember kommt Prof. Hauenschild noch einmal mit den Fachschaften zusammen, Ende des Wintersemesters soll es eine erneute Informationsveranstaltung geben, um die aktuelle Lage zu besprechen.

Text/Fotos: Frauke Döll

PAUL im Gespräch - Gespräch mit PAUL

Unter der Überschrift "PAUL im Gespräch - Gespräch mit PAUL" informierte die PAUL Projekleitung zu Beginn des Wintersemesters 2009/10 vier mal im Uni-Foyer über den aktuellen Projektstand. Eingeladen waren beim ersten Termin insbesondere die Erstsemester, von denen rund 150 die Gelegenheit nutzen, sich direkt von der Projektleitung infomieren zu lassen, die ihnen auch für ihre Fragen zur Verfügung stand.

Bei den nachfolgenden Terminen am 13., 15. und 21.10.2009 waren jeweils auch Mitglieder der Fakultätsleitungen und die "PAUL-Beauftragen" der Fakultät für Kulturwissenschaften, der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften sowie der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik anwesend, die über den akuellen Stand in ihrer jeweiligen Fakultäten berichteten und für die Fragen der Studierenden zur Verfügung standen.

Schulungen für Studierende

Im Zuge der Einführung von PAUL im Sommersemester 2009 fanden im April 2009 drei PAUL-Schulungen für Studierende im Auditorium maximum statt.

Die neuen Erstsemester des Wintersemesters 2009/10 wurden im Rahmen der Orientierungsphase  in der Woche vor Vorlesungsbeginn von den jeweiligen Teamern mit PAUL vertraut gemacht.

Darüber hinaus steht die PAUL-Beratung im Notebook-Café für alle Fragen der Studierenden rund um PAUL zur Verfügung.

PAUL-Schulungen für Lehrende

Am 25. und 26. März 2009 fanden jeweils einstündige Informationsveranstaltungen im Audimax statt.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Schreiben der Projektleitung, in dem auch die PAUL-Ansprechpartner in den Fakultäten genannt werden.

Informationsveranstaltung für alle Lehrenden

Am 26.11.2008 fand im Audimax eine erste große, öffentliche Informationsveranstaltung über PAUL statt. Der Einladung des Präsidenten, des Kanzlers und des Projektleiters PAUL folgten über 400 Hochschulangehörige.

Prof. Dr. Nikolaus RischJürgen PlatoProf. Dr. Wilfried HauenschildThomas Seidel
Prof. Dr. Nikolaus RischJürgen PlatoProf. Dr. Wilfried HauenschildThomas Seidel

In ihren Grußworten betonten Präsident Prof. Dr. Nikolaus Risch und Kanzler Jürgen Plato, dass die Einführung der neuen Campus Management Software PAUL ein wichtiger und notwendiger Schritt für die Universität Paderborn als "Die Universität der Informationsgesellschaft" sei.

Da sich mit der Umstellung auf die Bachelor- und Masterstudiengänge die Zahl der Prüfungen erheblich erhöht habe, stelle die Universität Paderborn mit der Einführung von PAUL die Studierbarkeit ihres Studienangebots sicher. Ein wesentliches Element von PAUL sei, dass die Prüfungsordnungen aller Studiengänge in PAUL integriert werden und so die Anforderungen der unterschiedlichen Prüfungsordnungen sowohl für die Studierenden als auch für die Lehrenden transparent dargestellt werden können.

Daher seien, so betonte Plato, die rund zwei Millionen Euro, die die Einführung von PAUL insgesamt kosten werde, gut angelegtes Geld, denn nur so ließen sich in Zeiten steigender Studierendenzahlen und erhöhter Prüfungszahlen die Studienbedingungen optimal organisieren. 

Andreas Frögerv.l. Jürgen Plato, Prof. Dr. Nikolaus Risch, Prof. Dr. Wifried Hauenschild, Tibor Werner Szolnoki, Thomas Seidel, Stefan Sowada
Andreas Fröger, Fakultät für Kulturwissenschaftenv.l. Jürgen Plato, Prof. Dr. Nikolaus Risch, Prof. Dr. Wifried Hauenschild, Tibor Werner Szolnoki, Thomas Seidel, Stefan Sowada

Konkret vorgestellt wurde PAUL bzw. das zugrunde liegende System Campus.Net durch den Vertriebsleiter der Datenlotsen Informationssysteme GmbH, Hamburg, Thomas Seidel sowie den Projektleiter Prof. Dr. Wilfried Hauenschild. Hauenschild wurde im Rahmen der Informationsveranstaltung erstmals öffentlich als Chief Information Officer (CIO) der Universität Paderborn vorgestellt.

In der Frage- und Diskussionsrunde im Audimax wurden Fragen und Anregungen – soweit zu diesem Zeitpunkt möglich – beantwortet bzw. aufgenommen. Die Möglichkeit, sich anschließend im Audimax-Foyer weiter bei den im Projekt Mitarbeitenden der Uni und der Datenlotsen zu informieren, wurde von vielen genutzt.

Weitere Informationsveranstaltungen über PAUL sind für das Jahr 2009 geplant.

Vorstellung PAUL durch den Präsidenten, den Kanzler und den Projektleiter (PDF)

Vorstellung der Software Campus.Net (PDF)

Einladungsschreiben

Einladungsplakat



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