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Sommer auf dem Campus. Bildinformationen anzeigen
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Sommer an der Universität Paderborn

Sommer auf dem Campus.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

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Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

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| Mitteilung

Weltgesundheitstag am 7. April

1954 hat die WHO (World Health Organization) den 7. April zum Weltgesundheitstag erklärt. In diesem Jahr steht der Aktionstag unter dem Motto „Universal Health Coverage“, womit auf eine flächendeckende Gesundheitsversorgung aufmerksam gemacht werden soll. Zu diesem Anlass erklärt Uli Kussin, Leiter des Hochschulsports, im Interview, wie sich die Gesundheitsversorgung an der Universität Paderborn über die letzten Jahre entwickelt hat und welche Herausforderungen es gibt.

 

Lieber Uli Kussin, in diesem Jahr feiert u. a. der Gesundheitspass für Mitarbeitende sein 10-jähriges Jubiläum, den es seit fünf Jahren auch für Studierende gibt. Wenn Sie einmal auf die letzten zehn Jahre zurückblicken, was lief in dieser Zeit besonders erfolgreich?

Das ganze Programm ist erfolgreich gelaufen, weil wir es in den letzten zehn Jahren durchaus geschafft haben, im universitären Bereich Gesundheit als Thema anzupacken. Vor 20 Jahren hat über Gesundheit kaum jemand nachgedacht und auch im Hochschulsport stand Sport eher im Freizeit- oder Leistungssportbereich im Vordergrund. Von daher waren wir eine der ersten Hochschulen, die sich darum bemüht haben, auf das Thema aufmerksam zu machen und zu zeigen, wie wichtig die Gesundheit aus Bewegungs- und Sportsicht ist. Das ist der Kerngedanke, der z. B. auch hinter dem Gesundheitspass steckt.

Der Hochschulsport erfüllt auch Aufgaben des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) an der Universität. Worauf ist dahingehend Ihrer Meinung nach besonders zu achten? Auf möglichst individuelle Angebote?

Vom Ansatz her ist das sicherlich richtig, weil die Hochschule natürlich ein vielfältiges Unternehmen ist. Wir haben in der Altersgruppe von 18 bis 68 alle Personen dabei und versuchen, über vielfältige Angebote und Maßnahmen jeden Einzelnen anzusprechen, weil Gesundheit letztendlich ein individuelles Thema ist. Wir müssen da sehr vielfältig arbeiten und da gibt es sicherlich immer noch Potenzial, wo wir etwas verbessern können. Aber ich glaube, wir sind auf einem guten Weg.

Vielfalt bedeutet dann wohl auch, dass verschiedene Kooperationen notwendig sind. Wie muss man sich diese Zusammenarbeit vorstellen?

Wir kooperieren mit vielen Instanzen. Im Bereich beneFIT, aber auch in der Gesunden Hochschule sind es glaube ich mittlerweile über 20 Partner – unter anderem die Bibliothek, der AStA, das Studierendenwerk oder die Zentrale Studienberatung. In diesen Kooperationen tauschen wir uns aus und arbeiten mit den einzelnen Fachstellen zusammen. Mit der Krankenkasse hat die Hochschule einen starken Partner im Rücken, der das Projekt unterstützt. Auf lokaler, regionaler oder gar nationaler Ebene suchen wir den Kontakt zu anderen Universitäten, zur Gesundheitspolitik und Sportanbietern, um auch da die entsprechenden Kooperationen und Ressourcen zu bündeln und vernünftige Maßnahmen auf den Weg zu bringen. Es ist letztendlich ein sehr großes Netzwerk. Netzwerkarbeit und Kommunikation sind die wichtigsten Schlüssel in diesem Bereich.

Gibt es aktuelle Trends, die sich im Sport- und Gesundheitsbereich abzeichnen und die man dann versucht, im Hochschulsport zu integrieren?

Wir versuchen, das vielfältige Angebot aufrechtzuerhalten und sind für Ideen und Trends offen. Es ist aber nicht immer gut, jeden Trend mitzumachen. In den letzten Jahren ist der Fitness- und Gesundheits-Sektor extrem gewachsen und damit sind auch die Ansprüche gestiegen. Der Pausenexpress, die mobile Massage, das GTZ als Fitness-Bereich oder auch die regulären Fitness- und Gesundheitskurse erfahren sehr großen Zulauf und das freut uns natürlich. Die Bewegung im Alltag, die ich als Mensch brauche, ist allerdings entscheidend, um eine gewisse Fitness zu haben. Die Problematik liegt nämlich auch darin, dass viele Leute fast den ganzen Tag lang eine sitzende Tätigkeit ausüben. Im Alltag aktiv sein: Das können wir über unsere Programme, die über das schlichte Kursprogramm hinausgehen, sehr gut unterstützen.

Gerade wurden die neuen Erstsemester begrüßt, für die die Universität bzw. das studentische Leben noch neu ist. Gibt es Tipps, die man ihnen mit auf den Weg geben kann bezüglich der eigenen Fitness?

Es ist die Mischung aus allem, denn Fitness und Gesundheit ist nicht nur das bloße Sporttreiben. Wir sind zwar in erster Linie Sport- und Bewegungsanbieter, aber über die Gesundheitspässe für Studierende und Mitarbeitende versuchen wir ebenso bei der Ernährung und den psychosozialen Ressourcen zu unterstützen. Wichtig ist es, die richtige Mischung finden aus Bewegung, Ernährung, Entspannung und sich immer wieder Gedanken über das eigene Stress- und Zeitmanagement zu machen. Dann kann dann die entsprechenden Stellen an der Hochschule aufsuchen.

 

Das Interview führte Kamil Glabica, Stabsstelle Presse und Kommunikation.

Die Universität der Informationsgesellschaft