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In den frühen Abendstunden leuchtet die Universität – ein Blick vom Südring auf das Hörsaal-Gebäude L. Bildinformationen anzeigen
Die Tage werden kürzer. So geht es nach den Vorlesungen oder der Arbeit öfter im Dunkeln durch den Innenhof der Universität nach Hause. Bildinformationen anzeigen
So ruhig wie nachts ist es im Hörsaal C1 nur selten. Bildinformationen anzeigen
Der Innenhof des Gebäudes Q. Bildinformationen anzeigen
Noch ist es leer, am nächsten Morgen herrscht hier wieder geschäftiges Treiben – das Foyer des L-Gebäudes. Bildinformationen anzeigen

Die Universität Paderborn bei Nacht

In den frühen Abendstunden leuchtet die Universität – ein Blick vom Südring auf das Hörsaal-Gebäude L.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Die Tage werden kürzer. So geht es nach den Vorlesungen oder der Arbeit öfter im Dunkeln durch den Innenhof der Universität nach Hause.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

So ruhig wie nachts ist es im Hörsaal C1 nur selten.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Der Innenhof des Gebäudes Q.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Noch ist es leer, am nächsten Morgen herrscht hier wieder geschäftiges Treiben – das Foyer des L-Gebäudes.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

| Pressemitteilung

Forschungsprojekt „Bildungsverläufe und betriebliche Gatekeepingprozesse“ der Universität Paderborn läuft an

Das Forschungsprojekt „Bildungsverläufe und betriebliche Gatekeepingprozesse“ unter Leitung von Prof. Dr. Bettina Kohlrausch, Universität Paderborn, und Prof. Dr. Berthold Vogel vom Soziologischen Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) ist jetzt gestartet. Ziel ist eine detaillierte Analyse der Rolle von betrieblichen Gatekeepingprozessen bei der Integration von geringqualifizierten Jugendlichen, insbesondere solchen mit Migrationshintergrund, in eine vollqualifizierende duale Ausbildung. Das Projekt läuft bis Juni 2019 und wird von der Hans-Böckler-Stiftung gefördert.

Vor dem Hintergrund eines drohenden Facharbeitermangels und der Flüchtlingskrise gewinne die Frage, wie Jugendliche mit Migrationshintergrund besser in das System der beruflichen Bildung integriert werden können, zunehmend an Bedeutung, so Kohlrausch. Jugendliche mit Migrationshintergrund seien nach Beendigung der Schule häufiger als andere Jugendliche im Übergangssystem zu finden und seltener in einer vollqualifizierenden Ausbildung. Bestehende empirische Analysen zeigen, so die Soziologin weiter, dass diese Jugendlichen nicht ausschließlich an ihren individuellen Defiziten scheitern, sondern vor allem an Diskreditierungsprozessen, bei denen Betriebe als Gatekeeper eine maßgebliche Rolle spielen. Welche Mechanismen betriebliche Rekrutierungsprozesse genau strukturieren und inwieweit der Auswahl von Auszubildenden, insbesondere solchen mit Migrationshintergrund, auch Diskriminierungsprozesse zugrunde liegen, untersuchen Kohlrausch und ihr Team.

Die Universität der Informationsgesellschaft