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In den frühen Abendstunden leuchtet die Universität – ein Blick vom Südring auf das Hörsaal-Gebäude L. Bildinformationen anzeigen
Die Tage werden kürzer. So geht es nach den Vorlesungen oder der Arbeit öfter im Dunkeln durch den Innenhof der Universität nach Hause. Bildinformationen anzeigen
So ruhig wie nachts ist es im Hörsaal C1 nur selten. Bildinformationen anzeigen
Der Innenhof des Gebäudes Q. Bildinformationen anzeigen
Noch ist es leer, am nächsten Morgen herrscht hier wieder geschäftiges Treiben – das Foyer des L-Gebäudes. Bildinformationen anzeigen

Die Universität Paderborn bei Nacht

In den frühen Abendstunden leuchtet die Universität – ein Blick vom Südring auf das Hörsaal-Gebäude L.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Die Tage werden kürzer. So geht es nach den Vorlesungen oder der Arbeit öfter im Dunkeln durch den Innenhof der Universität nach Hause.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

So ruhig wie nachts ist es im Hörsaal C1 nur selten.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Der Innenhof des Gebäudes Q.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Noch ist es leer, am nächsten Morgen herrscht hier wieder geschäftiges Treiben – das Foyer des L-Gebäudes.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

| Pressemitteilung

Auszeichnung als Ort im Land der Ideen

Forschungsprojekt unterstützt Zusammenarbeit von Einsatzkräften und Bevölkerung

In diesem Jahr hat das von der Universität Paderborn koordinierte Forschungsprojekt „Krisensimulation für die Zusammenarbeit von Einsatzkräften und Bevölkerung“ gleich zwei Höhepunkte gefeiert: Ende November empfing Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen die am Projekt Beteiligten als Preisträger des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“. Kurz zuvor trafen sich die Projektpartnerinnen und -partner zum sogenannten „Meilensteintreffen“. TEAMWORK, so der Titel des Vorhabens, wird im Zuge der Bekanntmachung „Zivile Sicherheit – Erhöhung der Resilienz im Krisen- und Katastrophenfall“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung über einen Zeitraum von drei Jahren mit rund 2,1 Millionen Euro gefördert. Bei dem Forschungsprojekt wird untersucht, wie sich Einsatzkräfte und Bevölkerung in einer virtuellen Umgebung gemeinsam auf Krisenereignisse vorbereiten können.

„Die Vorbereitung auf solche Ereignisse ist aufwendig und teuer“, weiß Robin Marterer vom C.I.K. (Computeranwendung und Integration in Konstruktion und Planung) der Universität Paderborn. Moderne Simulationsumgebungen und „Serious Gaming“ sollen Abhilfe leisten: Bei TEAMWORK versammeln sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einer Community und verfolgen die Formalisierung, Simulation und Auswertung von Krisenereignissen am PC. „Jeder kann sich in den verschiedenen Bereichen passend zu seinen Interessen und Fähigkeiten einbringen und so Erkenntnisse für Krisenszenarien gewinnen“, erklärt Marterer. Bei der Formalisierung ginge es darum, im Team realistische Szenarien zu entwickeln und in eine virtuelle Umgebung, die Simulation, umzusetzen. Daran beteiligen sich sowohl Expertinnen und  Experten aus der zivilen Gefahrenabwehr als auch Freiwillige aus der Bevölkerung. Gefragt sind kreative Köpfe für die Gestaltung von Szenarien, Team-Mitglieder mit technischem Sachverstand sowie Moderatorinnen und Moderatoren für die Strukturierung der Aktivitäten. Als ausgezeichneter Ort im Land der Ideen gibt das Projekt u. a. Antworten auf drängende gesellschaftliche Fragen der Zukunft – so das Ziel des von Bundesregierung und Bundesverband der Deutschen Industrie initiierten Wettbewerbs.

„Während der Simulation werden Krisenszenarien zusammen in einer virtuellen Umgebung bewältigt. Jeder kann in Funktionen orientiert an der zivilen Gefahrenabwehr handeln — etwa als Einsatzleiter, Abschnittsleiter oder Stabsmitarbeiter“, so Marterer. Bei der Auswertung werden die Ergebnisse und Lösungswege aus Simulationsdurchläufen gemeinsam reflektiert. Marterer: „Jeder kann sich an der Diskussion beteiligen und aus den eigenen und den Aktivitäten der anderen Simulationsteilnehmer lernen.“ Die auf diese  Weise gewonnenen Daten werden automatisiert aufbereitet und auf einer webbasierten Plattform visualisiert.

Dem Projekt steht ein Beirat mit Vertreterinnen und Vertretern aus der zivilen Gefahrenabwehr zur Seite. Dazu zählen beispielsweise das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, das Technische Hilfswerk, das Institut der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen und das Deutsche Rote Kreuz. Beim Meilensteintreffen im AStA-Stadtcampus in Paderborn begrüßte Prof. Dr.-Ing. Rainer Koch, Leiter des C.I.K., außerdem Vertreterinnen und Vertreter des Projektträgers VDI Technologiezentrum und der Deutschen Hochschule der Polizei.

In der zweiten Projekthälfte sollen die bisherigen Ergebnisse erweitert und zunehmend in der Praxis erprobt werden. Dazu wird die TEAMWORK-Community im kommenden Jahr schrittweise um neue Zielgruppen vergrößert. Außerdem sind mehrere Stabsübungen mit Projektanbindung geplant.

Text: Robin Marterer, Nina Reckendorf

Info:

Jeder kann in der TEAMWORK-Community mitmachen und sich passend zu seinen Interessen und Fähigkeiten einbringen. Gemeinsam wird der Frage nachgegangen, wie „Out of the Box-Denken“, „Crowd Sourcing“ und „Weisheit der Massen“ bei der Vorbereitung auf und der Bewältigung von Krisen helfen können. Wer dabei sein möchte, erfährt über die Projekt-Website weitere Details.

TEAMWORKprojekt.de

Ansprechpartner

Robin Marterer

Robin Marterer, M.Sc.

Computeranwendung und Integration in Konstruktion und Planung

Zur Person
Torben Sauerland

M.Sc. Torben Sauerland

Computeranwendung und Integration in Konstruktion und Planung

Zur Person

Die Universität der Informationsgesellschaft