Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

In den frühen Abendstunden leuchtet die Universität – ein Blick vom Südring auf das Hörsaal-Gebäude L. Bildinformationen anzeigen
Die Tage werden kürzer. So geht es nach den Vorlesungen oder der Arbeit öfter im Dunkeln durch den Innenhof der Universität nach Hause. Bildinformationen anzeigen
So ruhig wie nachts ist es im Hörsaal C1 nur selten. Bildinformationen anzeigen
Der Innenhof des Gebäudes Q. Bildinformationen anzeigen
Noch ist es leer, am nächsten Morgen herrscht hier wieder geschäftiges Treiben – das Foyer des L-Gebäudes. Bildinformationen anzeigen

Die Universität Paderborn bei Nacht

In den frühen Abendstunden leuchtet die Universität – ein Blick vom Südring auf das Hörsaal-Gebäude L.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Die Tage werden kürzer. So geht es nach den Vorlesungen oder der Arbeit öfter im Dunkeln durch den Innenhof der Universität nach Hause.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

So ruhig wie nachts ist es im Hörsaal C1 nur selten.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Der Innenhof des Gebäudes Q.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Noch ist es leer, am nächsten Morgen herrscht hier wieder geschäftiges Treiben – das Foyer des L-Gebäudes.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

| Pressemitteilung

„Industrie 4.0 braucht Berufsbildung 4.0“ – Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Forschungsprojekt der Universität Paderborn zur Digitalisierung in Aus- und Weiterbildung

Paderborner Forscher um den Wirtschaftspädagogen Prof. Dr. Peter F. E. Sloane und Projektkoordinator Dr. Elmar Janssen von der Universität Paderborn lassen der rasanten Entwicklung der Industrie 4.0 nun die Berufsbildung 4.0 folgen. Dabei ergeben sich tiefgreifende Konsequenzen für die Beschäftigten sowie für Lehrende in Berufskollegs, Ausbilder in Betrieben und Prüfer in den örtlichen Kammern. Im Projekt „Qualifizierung des beruflichen Ausbildungs- und Prüfungspersonals als Gelingensbedingung für die Berufsbildung 4.0“, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), untersuchen die Paderborner Bildungsexperten, wie alle Beteiligten auf Digitalisierungsprozesse vorbereitet werden können. Das Förderprojekt läuft seit Anfang November 2017 und hat eine Laufzeit von neun Monaten.

Die Digitalisierung der Arbeitswelt mache enorme Fortschritte. Konsequente, allumfassende Vernetzung und interaktiver Austausch in Echtzeit veränderten im Zeichen von Industrie 4.0 die Produktion in all ihren Facetten. Das reiche von der Planung über die Steuerung bis zur Fertigung und Distribution. Während die Fabrik der Zukunft immer konkretere Formen annehme, hinke die Entwicklung der beruflichen Bildung im Geist des 20. Jahrhunderts hinterher, obwohl sich Berufsbilder ähnlich rasant veränderten wie die Produktion. Das wollten sie ändern, so die Paderborner Wirtschaftspädagogen.

Peter F. E. Sloane zur Problemstellung und Ausgangsfrage des Projekts: „Unter dem Stichwort Digitalisierung untersuchen wir zunächst die Veränderungen, die sich aufgrund der rasanten Entwicklungen in den Informations- und Kommunikationstechnologien in Wirtschaft und Gesellschaft ergeben. Diese Veränderungen in der modernen „Cyber physical factory“ beziehen sich letztlich auf das Verhältnis von „intelligenten“ technischen Objekten auf der einen und menschlicher Aufgabenbewältigung auf der anderen Seite. Im Trend zeigt sich eine Verlagerung von humanen Arbeitsteilen auf technische Systeme mit dem Abbau repetitiver Tätigkeiten oder Routinen und dem Aufbau kontrollierender Tätigkeiten durch den Menschen.“

Typische Herausforderungen für die arbeitenden Menschen im Zeichen von Industrie 4.0 sind Prozesswissen, Problemerkennung und Fehlerbehebung, Generalisten-  und Expertenwissen, Beherrschung sozial-kommunikativer Kompetenzen, höhere Theorieanforderungen, lebenslanges Um- und Neulernen und möglichst unternehmerisches Denken. Sloane verweist angesichts dieser Mammutaufgaben auf den bestehenden Mangel, wonach es eine Fokussierung auf die Entwicklung der beruflichen Ausbilder, die zugleich die relevanten Handlungsebenen „Bildungsmanagement“ und „didaktische Gestaltung“ in den Blick nimmt, noch nicht gebe. Hier setze nun die Forschungs- und Entwicklungsarbeit der Paderborner Wirtschaftspädagogen unter der Fragestellung an: Wie verändern sich die Arbeitsorganisationen innerhalb der Mensch-Maschinen-Beziehungen und welche Konsequenzen ergeben sich durch die Digitalisierung für die pädagogische Arbeit in den Schulen und Betrieben?
 

Text/Foto: Dr. Reinhard Schwarz

Die Universität der Informationsgesellschaft