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In den frühen Abendstunden leuchtet die Universität – ein Blick vom Südring auf das Hörsaal-Gebäude L. Bildinformationen anzeigen
Die Tage werden kürzer. So geht es nach den Vorlesungen oder der Arbeit öfter im Dunkeln durch den Innenhof der Universität nach Hause. Bildinformationen anzeigen
So ruhig wie nachts ist es im Hörsaal C1 nur selten. Bildinformationen anzeigen
Der Innenhof des Gebäudes Q. Bildinformationen anzeigen
Noch ist es leer, am nächsten Morgen herrscht hier wieder geschäftiges Treiben – das Foyer des L-Gebäudes. Bildinformationen anzeigen

Die Universität Paderborn bei Nacht

In den frühen Abendstunden leuchtet die Universität – ein Blick vom Südring auf das Hörsaal-Gebäude L.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Die Tage werden kürzer. So geht es nach den Vorlesungen oder der Arbeit öfter im Dunkeln durch den Innenhof der Universität nach Hause.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

So ruhig wie nachts ist es im Hörsaal C1 nur selten.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Der Innenhof des Gebäudes Q.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Noch ist es leer, am nächsten Morgen herrscht hier wieder geschäftiges Treiben – das Foyer des L-Gebäudes.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

| Pressemitteilung

„Das ewige Eis wird es nicht mehr geben“ – Prof. Dr. Anders Levermann referiert an der Universität Paderborn

Die diesjährige „Denkschule 2017“ des NRW Fortschrittskollegs „Leicht – Effizient – Mobil“ des Instituts für Leichtbau mit Hybridsystemen (ILH) fand am Mittwoch, 10. Oktober, zum Thema „Leichtbau für den Klimaschutz“ im Auditorium maximum der Universität Paderborn statt. Als Hauptredner referierte Prof. Dr. Anders Levermann des Potsdam-Instituts für Klimaforschung und der Universität Potsdam vor etwa 200 Gästen zum Thema „Das Klima nach Paris – Konsequenzen des Klimawandels für die Gesellschaft“. Nicht nur Ökosysteme seien betroffen, der Klimawandel gefährde auch die kulturelle und gesellschaftliche Identifikation, so Levermann.

Der Sprecher des NRW Fortschrittskollegs, Prof. Dr. Thomas Tröster, begrüßte die Anwesenden und lobte die fruchtbare Zusammenarbeit von Forschung und gesellschaftlichen Akteuren, wie etwa Unternehmen, im NRW Fortschrittskolleg. Anschließend richtete Prof. Dr. Birgit Riegraf, Vizepräsidentin für Lehre, Studium und Qualitätsmanagement der Universität Paderborn einige Worte an die Zuschauer. Sie betonte die Bedeutung gesellschaftlicher Akteure für die Umsetzung der Projekte des NRW Fortschrittskollegs sowie generell beim Thema Klimawandel. „Es braucht einen Vertrag zwischen Wissenschaft und Gesellschaft, um dem Klimawandel erfolgreich etwas entgegenzusetzten. Dies wird mit dem NRW Fortschrittskolleg umgesetzt“, merkte sie an. Auch Martin Pantke, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Paderborn, lobte die Verbindung von Forschung und Praxis im Rahmen des Fortschrittskollegs. Die Universität sei ein Flaggschiff für die Stadt Paderborn.

Nach einer kurzen Vorstellung durch Prof. Tröster leitete Prof. Levermann seinen Vortrag mit einem Verweis auf einen 1978 erschienenen Beitrag des Glaziologen John H. Mercer im Fachmagazin „nature“ ein. Mercer habe damals bereits Voraussagen zur Eisschmelze und dem Kohlenstoffdioxidgehalt in der Atmosphäre getroffen, die inzwischen eingetreten seien, so Levermann. „Und das ganz ohne Computer, ohne Satellit“, betonte er. Vielmehr habe Mercer seine Aussagen auf Grundlage physikalischer Gesetze getroffen, denen auch heute noch eine große Bedeutung in der Klimaforschung zugesprochen werde. Neben den wissenschaftlichen Grundlagen in der Klimaforschung ging Levermann auch auf die Folgen des Klimawandels und das Klimaabkommen von Paris ein, bevor er sich zum Abschluss den Fragen des Publikums stellte.

Foto (Universität Paderborn, Johannes Pauly): (v. l.) Martin Pantke, Prof. Dr. Thomas Tröster, Prof. Dr. Birgit Riegraf und Prof. Dr. Anders Levermann.

Die Universität der Informationsgesellschaft