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In den frühen Abendstunden leuchtet die Universität – ein Blick vom Südring auf das Hörsaal-Gebäude L. Bildinformationen anzeigen
Die Tage werden kürzer. So geht es nach den Vorlesungen oder der Arbeit öfter im Dunkeln durch den Innenhof der Universität nach Hause. Bildinformationen anzeigen
So ruhig wie nachts ist es im Hörsaal C1 nur selten. Bildinformationen anzeigen
Der Innenhof des Gebäudes Q. Bildinformationen anzeigen
Noch ist es leer, am nächsten Morgen herrscht hier wieder geschäftiges Treiben – das Foyer des L-Gebäudes. Bildinformationen anzeigen

Die Universität Paderborn bei Nacht

In den frühen Abendstunden leuchtet die Universität – ein Blick vom Südring auf das Hörsaal-Gebäude L.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Die Tage werden kürzer. So geht es nach den Vorlesungen oder der Arbeit öfter im Dunkeln durch den Innenhof der Universität nach Hause.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

So ruhig wie nachts ist es im Hörsaal C1 nur selten.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Der Innenhof des Gebäudes Q.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Noch ist es leer, am nächsten Morgen herrscht hier wieder geschäftiges Treiben – das Foyer des L-Gebäudes.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

| Pressemitteilung

Mit Bewegung durch den Schulalltag – 8. Tag des Schulsports an der Universität Paderborn legt Fokus auf Bewegungsförderung in Schule und Ganztag

„300 Minuten in der Woche – Bewegungsförderung in der Schule und im Ganztag“ lautete das Thema des diesjährigen 8. Paderborner Tags des Schulsports am Mittwoch, 20. September, an der Universität Paderborn. 104 Lehrerinnen und Lehrer sowie Ganztagskräfte und Übungsleiter aus OWL diskutierten mit den Wissenschaftlern und Experten die Möglichkeiten, Bewegung in den Alltag von Schülern einzubauen. Der Paderborner Tag des Schulsports findet alle zwei Jahre in Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung Detmold statt und wird erstmalig vom Kreissportbund Paderborn als Übungsleiter-Fortbildung anerkannt.

„Die Kinder verbringen zunehmend Zeit in der Schule und Ganztagsbetreuung, daher fehlt am Ende des Tages oft die Zeit für weitere Freizeitaktivitäten, etwa im Sportverein“, so Jun. Prof. Dr. Miriam Kehne von der Universität Paderborn. Die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen 60 Minuten Bewegung pro Tag würden nur gut ein Viertel der Heranwachsenden erreichen. Bewegung bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Kinder und Jugendlichen neben moderaten Freizeit- und Alltagsaktivitäten bei intensiven sportlichen Aktivitäten auch mal ins Schwitzen kommen sollen, erläutert Kehne.

„Bewegung fördert sowohl die Entwicklung von motorischen als auch kognitiven Fähigkeiten“, sind sich die Podiumsteilnehmer und der Organisator der Fortbildung Mathias Hornberger einig. Dennoch würden sich Kinder und Jugendliche zunehmend weniger bewegen – auch weil ihnen die Zeit dazu fehle. Deshalb sei es umso wichtiger, dass ihnen in der Schule und der Ganztagsbetreuung ausreichend Möglichkeiten für Bewegung angeboten werden. Damit gemeint ist unter anderem der Wechsel von Aktivitäts- und Lernzeiten im Schulalltag, aber auch kleinere Dinge, wie etwa zu Fuß zur Schule zu gehen oder mit dem Fahrrad zu fahren. „Jeder weiß, dass man sich nur eine gewisse Zeit gut konzentrieren kann. Also macht es auch aus dieser Sicht Sinn, aktive Phasen in die kognitiven Fächer einzubauen“, betont Kehne. Man könne auch neue Medien nutzen und innovative Wege einschlagen, um kognitives Lernen und aktive Bewegung in der Schule zu verbinden, schlägt sie vor.

Dass dem Thema Bewegung noch nicht die nötige Aufmerksamkeit zuteil wird, ist laut den Organisatoren ein großes Problem. „Um Eltern, Lehrer und Schulleiter sowie andere Entscheidungsträger von der Bedeutung des Themas zu überzeugen, sind noch deutlichere Forschungsergebnisse erforderlich“, meint Frank Spannuth, Sportdezernent in der Bezirksregierung Detmold. Damit könne man leichter eine Einstellungsänderung dieser Entscheidungsträger bewirken und sie zur Einsicht bringen, fügt Dr. Gerrit Schnabel von der Unfallkasse NRW hinzu. Es gelte, die Schlüsselfunktion des Schulfachs Sport zu erkennen, meint Rüdiger Bockhorst von der Reinhard-Mohn-Stiftung in Gütersloh. „Bewegungsförderung in Schulen und im Ganztag ist ein wichtiger Schritt hin zur Chancengleichheit.“ Dadurch werde eine positive Entwicklung der Heranwachsenden unabhängig von ihrem Hintergrund unterstützt. Doch auch die Eltern seien gefragt: An den Wochenenden können sie etwa mit ihren Kindern wandern gehen oder Sportstätten aufsuchen.
 

Text: Alena Gold

Die Universität der Informationsgesellschaft