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Ein Netzwerk ist ein System, das aus Knoten und Verbindungen besteht. Solche Netzwerke lassen sich in vielen Bereichen des Alltags und der Forschung finden. Bildinformationen anzeigen
Bionik: Die Natur war schon immer ein Vorbild für zukünftige Technologien. Bildinformationen anzeigen
Neuronale Netze bilden die Grundlage moderner und intelligenter Software – künstliche Intelligenz. Bildinformationen anzeigen
Auch soziale Netzwerke prägen die Gesellschaft – und das nicht nur im Internet. Bildinformationen anzeigen
Sensoren, Lichttechnik oder autonomes Fahren – Wissenschaftler der Universität Paderborn forschen an der vernetzten Mobilität der Zukunft. Bildinformationen anzeigen

Netzwerke

Ein Netzwerk ist ein System, das aus Knoten und Verbindungen besteht. Solche Netzwerke lassen sich in vielen Bereichen des Alltags und der Forschung finden.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Netzwerke

Bionik: Die Natur war schon immer ein Vorbild für zukünftige Technologien.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Netzwerke

Neuronale Netze bilden die Grundlage moderner und intelligenter Software – künstliche Intelligenz.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Netzwerke

Auch soziale Netzwerke prägen die Gesellschaft – und das nicht nur im Internet.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Netzwerke

Sensoren, Lichttechnik oder autonomes Fahren – Wissenschaftler der Universität Paderborn forschen an der vernetzten Mobilität der Zukunft.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Mitteilung

Ausstellungseröffnung „Deutschland-Palästina-Israel“ über die Literatin Jenny Aloni

Am Mittwoch, 6. September, wurde in der Bibliothek der Universität Paderborn die Ausstellung „Deutschland-Palästina-Israel“ über das Leben und Werk der  Literatin Jenny Aloni feierlich eröffnet. Bereits 1992 wurde das Jenny-Aloni-Archiv der Universität von Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Hartmut Steinecke, inzwischen emeritierter Professor am Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaften, gegründet. Seit 1996 wird dort der gesamte Nachlass der 1993 verstorbenen Schriftstellerin verwaltet.

Begrüßt wurden die etwa 80 Gäste von Dr. Dietmar Haubfleisch, Direktor der Universitätsbibliothek Paderborn. „Das Jenny-Aloni-Archiv und die Ausstellung anlässlich des 100. Geburtstags sind eine erneute literarische Anerkennung der zwischenzeitlich in Vergessenheit geratenen Literatin“, so Haubfleisch. Damit würdigte er auch die Arbeit  Steineckes, der für die dauerhafte Sicherung der Werke sorgte und weitere Forschung ermöglichte.

Anschließend gab Prof. Steinecke eine Einführung in Leben und Werk von Jenny Aloni. Geboren 1917 in Paderborn, floh sie 1939 vor der NS-Verfolgung nach Palästina und lebte ab 1957 in Ganei Yehuda, Israel. Bekanntheit erlangte sie in Deutschland 1961 mit ihrem Roman „Zypressen zerbrechen nicht“. In den darauffolgenden Jahren galt Aloni als wichtigste deutschsprachige Schriftstellerin Israels, bevor sie in den 70er-Jahren keinen Verlag mehr fand. „Jenny Aloni sollte nicht das Schicksal der meisten aus Deutschland Verjagten ereilen – mit ihrem Tod vergessen zu werden“, so Steinecke zu seiner Motivation die Werke der Schriftstellerin zu sammeln und zu erforschen.

Die Ausstellung setzt sich zusammen aus Bildern, Lebenszeugnissen und kurzen Werkzitaten der Literatin. „Auch Tagebücher Alonis, die das Herzstück der Sammlung bilden“, so Dr. Elias Flügge vom Universitätsarchiv Paderborn, sind auszugsweise ausgestellt. „Die Ausstellungswände stellen sich dem Bibliotheksbesucher in den Weg. Sie sollen ihn neugierig machen“, erklärt Steinecke den Aufbau der Ausstellung. Denn Jenny Aloni gehöre neben Franz Kafka und Heinrich Heine zu den bedeutendsten Schriftstellern der deutsch-jüdischen Kultur. Dr. Anikó Szabó, Leiterin vom Universitätsarchiv, richtete schließlich dankende Worte an alle Beteiligten, ehe sie die Ausstellung für eröffnet erklärte.

Die Ausstellung „Jenny Aloni. Deutschland-Palästina-Israel“ kann täglich bis 19. Oktober während der Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek besucht werden.

Weitere Informationen: www.ub.uni-paderborn.de 

Text: Alena Gold

Die Universität der Informationsgesellschaft