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In den frühen Abendstunden leuchtet die Universität – ein Blick vom Südring auf das Hörsaal-Gebäude L. Bildinformationen anzeigen
Die Tage werden kürzer. So geht es nach den Vorlesungen oder der Arbeit öfter im Dunkeln durch den Innenhof der Universität nach Hause. Bildinformationen anzeigen
So ruhig wie nachts ist es im Hörsaal C1 nur selten. Bildinformationen anzeigen
Der Innenhof des Gebäudes Q. Bildinformationen anzeigen
Noch ist es leer, am nächsten Morgen herrscht hier wieder geschäftiges Treiben – das Foyer des L-Gebäudes. Bildinformationen anzeigen

Die Universität Paderborn bei Nacht

In den frühen Abendstunden leuchtet die Universität – ein Blick vom Südring auf das Hörsaal-Gebäude L.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Die Tage werden kürzer. So geht es nach den Vorlesungen oder der Arbeit öfter im Dunkeln durch den Innenhof der Universität nach Hause.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

So ruhig wie nachts ist es im Hörsaal C1 nur selten.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Der Innenhof des Gebäudes Q.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Noch ist es leer, am nächsten Morgen herrscht hier wieder geschäftiges Treiben – das Foyer des L-Gebäudes.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

| Pressemitteilung

Spiel, Spaß und Lernen im „Vielfalt stärken“-Sommercamp der Universität Paderborn

In den Sommerferien fand an der Universität Paderborn das „Vielfalt stärken“-Sommercamp statt, das vom Zentrum für Bildungsforschung und Lehrerbildung (PLAZ) und vom Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft mit Unterstützung der Alumnivereinigung PLAZEF entwickelt und durchgeführt wird. Die Bürgerstiftung Paderborn fördert das Angebot als Kooperationspartner seit 2016 mit jährlich 6.000 Euro. Auch das Bildungs- und Integrationszentrum steht den Veranstaltern finanziell und beratend zur Seite.

Im Camp, das es seit 2010 gibt, geht es um interkulturelles Lernen und Sprachbildung. Es werden verschiedene Schwerpunkte wie Kunst, Schauspiel, Medien, Bewegung und Musik angeboten, die die Kinder und Jugendlichen nach eigenem Wunsch wählen können. Das diesjährige Motto „Fantasiewerkstatt“ sollte sie insbesondere dabei beflügeln, ihre Interessen kreativ und gestalterisch zu entfalten. Insgesamt 75 Kinder und Jugendliche waren diesmal dabei. Etwa die Hälfte von ihnen hat eine Zuwanderungsgeschichte, insgesamt waren 17 verschiedene Herkunftssprachen in diesem Jahr vertreten. Einige haben Fluchterfahrung, andere sprechen noch wenig Deutsch, weitere Kinder sind mit Deutsch als Erstsprache oder mehrsprachig aufgewachsen. Für die Kinder und Jugendlichen ist diese Vielfalt Normalität. Sie hatten Spaß miteinander, lernten voneinander und fieberten gemeinsam der großen Bühnenshow im Audimax entgegen, bei der sie vor Eltern, Freunden und Gästen zeigen konnten, was sie die Woche über selbst entwickelt haben. Angeleitet wurden sie von 18 Lehramtsstudierenden, die auf ihre Tätigkeit in Workshops gut vorbereitet wurden. Sie absolvieren dabei ihr Berufsfeldpraktikum. Für sie ist das „Vielfalt stärken“-Sommercamp eine wertvolle praktische Erfahrung im Umgang mit Vielfalt – auch für die spätere Berufstätigkeit: „Durch das Camp kann ich Theorie mit Praxis verknüpfen und viel mitnehmen: Spontaneität, Flexibilität und Erfahrungen im Umgang mit herausfordernden und neuen Situationen“, resümiert eine der Lehramtsstudierenden.

Wunschlos glücklich? Bei Kindern ist es offenbar so: Wenn sie von einer Sache begeistert sind, wünschen sie sich mehr davon. Zumindest ist dies eine Beobachtung, die jedes Jahr im „Vielfalt stärken“-Sommercamp gemacht werden kann: „Können wir ein Sommercamp für alle Jahreszeiten bekommen?“, fragten zwei Jungen schon am dritten Tag des sechstägigen Camps. „Können wir hier auch übernachten?“, ist ein Wunsch, der nahezu jedes Jahr geäußert wird. „Ein sehr schönes Lob und auch eine Bestätigung für das bewährte Konzept und die intensive Arbeit, die wir alle jedes Jahr in die Vorbereitung, Organisation und Weiterentwicklung stecken“, finden die Campleiterinnen Magdalena Can und Silvia Sporkmann.

Und was wünschen sich die Veranstalter? Dass das „Vielfalt stärken“-Sommercamp auch weiterhin als ein Projekt bestehen bleibt, von dem Kinder, Studierende und Eltern gleichermaßen profitieren. Dafür sind die Weichen gestellt, denn die Universität Paderborn hat die Mittel für die personellen Ressourcen bewilligt: So können sich alle schon jetzt auf die kommenden Sommercamps in den Jahren 2018, 2019 und 2020 freuen.

Die Universität der Informationsgesellschaft