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Der Campus der Universität Paderborn – Luftbild vom 14. Juni 2017. Bildinformationen anzeigen
Seit der Gründung im Jahr 1972 ist die Universität stetig gewachsen. Bildinformationen anzeigen
Der Technologiepark Paderborn – hier arbeiten Ausgründer aus der Universität und junge Start-ups sowie lokale Unternehmen. Auch einige Bereiche der Universität sind hier zu Hause. Bildinformationen anzeigen
Mitten im Zentrum der Stadt (und in der Mitte des Fotos) liegt der AStA-Stadtcampus. Das Highlight ist die große Dachterrasse mit Blick auf Stadt und Universität. Bildinformationen anzeigen
Die Zukunftsmeile Fürstenallee (l.), das Heinz Nixdorf Institut (r.) und einige Bereiche der Informatik befinden sich nicht auf dem Hauptcampus, sind aber feste Bestandteile der Universität Paderborn. Bildinformationen anzeigen

Universität aus der Luft – Campus und Außenstellen

Der Campus der Universität Paderborn – Luftbild vom 14. Juni 2017.

Foto: Universität Paderborn, Johannes Pauly

Universität aus der Luft – Campus und Außenstellen

Seit der Gründung im Jahr 1972 ist die Universität stetig gewachsen.

Foto: Universität Paderborn, Johannes Pauly

Universität aus der Luft – Campus und Außenstellen

Der Technologiepark Paderborn – hier arbeiten Ausgründer aus der Universität und junge Start-ups sowie lokale Unternehmen. Auch einige Bereiche der Universität sind hier zu Hause.

Foto: Universität Paderborn, Johannes Pauly

Universität aus der Luft – Campus und Außenstellen

Mitten im Zentrum der Stadt (und in der Mitte des Fotos) liegt der AStA-Stadtcampus. Das Highlight ist die große Dachterrasse mit Blick auf Stadt und Universität.

Foto: Universität Paderborn, Johannes Pauly

Universität aus der Luft – Campus und Außenstellen

Die Zukunftsmeile Fürstenallee (l.), das Heinz Nixdorf Institut (r.) und einige Bereiche der Informatik befinden sich nicht auf dem Hauptcampus, sind aber feste Bestandteile der Universität Paderborn.

Foto: Universität Paderborn, Johannes Pauly

| Pressemitteilung

Cyber-Physisch-Soziale Systeme – enge Zusammenarbeit mehrerer Fakultäten zu wichtigen Zukunftsfragen

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus vier Fakultäten der Universität Paderborn werden in Zukunft vernetzte Systeme erforschen, die Menschen sowie Maschinen umfassen. In einer Klausurtagung wurde jetzt die gemeinsame Forschungsstrategie weiter ausgearbeitet. Im kommenden Jahr hoffen sie, mit dem Forschungsthema auch im Rahmen der Exzellenzinitiative erfolgreich zu sein.

Menschen kommen nicht nur zunehmend mit Software und intelligenten künstlichen Systemen in Berührung. Bei gesellschaftlich relevanten Themen wie Arbeit 4.0 und intelligenten Transportsystemen werden sie als Teil eines Systems diskutiert. Diese Art von Systemen, die nicht nur Menschen und Maschinen umfassen, sondern sich eben gerade durch deren Kollaboration definieren, werden als Cyber-Physisch-Soziale Systeme (kurz CPSS) bezeichnet. Das interdisziplinäre Forschungsteam wird in Zukunft erforschen, wie solche Systeme aus technischer Sicht sicher und effizient, sowie gemäß gesellschaftlicher, wissenschaftlicher und ökonomischer Wertvorstellungen, gestaltet werden können.

Ziel ist es, grundlegende Themen zu definieren, die einerseits für das effektive sowie verantwortungsvolle Engineering von Cyber-Physisch-Sozialen Systemen wegweisend sind. Andererseits sollen zukünftige Arbeitsvorhaben im engen interdisziplinären Austausch zwischen Forschenden der Fakultäten Kulturwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Maschinenbau sowie Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, formuliert werden. Auf diese Weise möchte die Gruppe der Paderborner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine neue Herangehensweise im Entwicklungszyklus von CPSS prägen, die sie als „Soziozentriertes Systems Engineering“ bezeichnen. Mit diesem Begriff kommt zum Ausdruck, dass technische Entwicklungen eng mit gesellschaftlichen Perspektiven und sozialen Interaktionsprozessen verknüpft sind, und eine kritische Reflektion und kontinuierliche Anpassung des Entwicklungszyklus forciert werden muss.

Die Forscher bewerben sich mit dem Thema derzeit gemeinsam bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) um eine Förderung ihrer Arbeit im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder. Im Rahmen dieses Programms fördert die DFG ab 2019 eine Reihe neuer sogenannter Exzellenzcluster – Forschungszentren mit einem Fördervolumen von bis zu 10 Millionen Euro pro Jahr. “Der Ausbau der bereits etablierten Kooperation zwischen der Informatik und den Ingenieurwissenschaften um weitere mit den Wirtschafts-, Geistes- und Sozialwissenschaften, eröffnet nicht nur eine vollkommen neue Dimension für dieses Forschungsgebiet. Er wird darüber hinaus das interdisziplinäre Profil der Universität Paderborn weiter schärfen und nachhaltig prägen”, so Prof. Dr.-Ing. Falko Dressler, der das Vorhaben zusammen mit Prof. Dr. Eric Bodden, Fachgruppe Softwaretechnik, Prof. Dr. Katharina Rohlfing, Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft, und Prof. Dr. Eyke Hüllermeier, Intelligente Systeme, leitet.

Die Universität der Informationsgesellschaft