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Ein Netzwerk ist ein System, das aus Knoten und Verbindungen besteht. Solche Netzwerke lassen sich in vielen Bereichen des Alltags und der Forschung finden. Bildinformationen anzeigen
Bionik: Die Natur war schon immer ein Vorbild für zukünftige Technologien. Bildinformationen anzeigen
Neuronale Netze bilden die Grundlage moderner und intelligenter Software – künstliche Intelligenz. Bildinformationen anzeigen
Auch soziale Netzwerke prägen die Gesellschaft – und das nicht nur im Internet. Bildinformationen anzeigen
Sensoren, Lichttechnik oder autonomes Fahren – Wissenschaftler der Universität Paderborn forschen an der vernetzten Mobilität der Zukunft. Bildinformationen anzeigen

Netzwerke

Ein Netzwerk ist ein System, das aus Knoten und Verbindungen besteht. Solche Netzwerke lassen sich in vielen Bereichen des Alltags und der Forschung finden.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Netzwerke

Bionik: Die Natur war schon immer ein Vorbild für zukünftige Technologien.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Netzwerke

Neuronale Netze bilden die Grundlage moderner und intelligenter Software – künstliche Intelligenz.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Netzwerke

Auch soziale Netzwerke prägen die Gesellschaft – und das nicht nur im Internet.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Netzwerke

Sensoren, Lichttechnik oder autonomes Fahren – Wissenschaftler der Universität Paderborn forschen an der vernetzten Mobilität der Zukunft.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Mitteilung Fach Kunst

„Masters of the Universe“ – Grundlagenforschung zu Jungenzeichnungen der 1980er Jahre

Im Lehr- und Forschungsbereich historische und aktuelle Kinderzeichnungen (Fach Kunst / Prof. Dr. Jutta Ströter-Bender) ist jetzt eine Dissertation zum bisher wenig beachteten Bereich „Jungenzeichnungen“ erschienen. Dr. Christoph-Maria Scholter untersucht in seiner Grundlagenforschung Zeichnungen von Jungen im Grundschulalter aus der Zeit des Kalten Krieges. Sie stehen im Kontext der Spiel- und Medienwelten der 1980er Jahre des Spielzeugverbundes „Masters of the Universe“ (MotU). Von 1982 bis 1988 vertrieb die Firma Mattel diese Action-Figurenserie. Sie wurde international – neben der bekannten Barbie-Figur – eine ihrer absatzstärksten Produktlinien. Ihr Protaganist He-Man ist vermutlich die populärste Figur einer Bilderwelt, die vor allem die Jungen dieser Generation faszinierte.

Dr. Christoph-Maria Scholter verfolgt ausgewählte Aspekte kindlicher Medienrezeption, beleuchtet die historischen Spiel- und Medienwelten von Jungen und verortet seine Analysen im Rahmen der Kinderzeichnungsforschung. Er legt eine Spurensicherung von Sehweisen, Spielpräferenzen, Weltbildern und Interessen, Wünschen und Anliegen ganzer Jahrgänge von Jungen in Westdeutschland vor, die durch die hier vorgenommenen Analysen ihrer Zeichnungen wahrgenommen und „gelesen“ werden. Das umfangreiche Bild- und Quellenmaterial, das er gesammelt hat, ermöglicht die Rekonstruktion von Medienspuren innerhalb der damaligen kindlichen Lebenswelt. Der Band vermittelt zugleich intensive Einblicke in die Spielkindheit von Jungen in den 1980er Jahren, einer Generation, die heute zwischen 30 und 40 Jahren alt ist und bis in die Gegenwart mit den „Masters of the Universe“ eine Fülle von Assoziationen und konkreten biographischen Erinnerungen verknüpft. Das lässt sich beispielsweise auch in den entsprechenden Internetforen nachverfolgen.

(2017) Christoph-Maria Scholter: Die Kinderzeichnung im Kontext von Spiel- und Medienwelten der 1980er Jahre: Historische Jungenzeichnungen zum Themenfeld „Masters of the Universe“. Buchreihe Kontext: Kunst - Vermittlung - Kulturelle Bildung. Band (14). Tectum Verlag. Marburg

Kontakt: Universität Paderborn, Prof. Dr. Jutta Ströter-Bender, stroeter(at)zitmail.upb(dot)de

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