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Ein Netzwerk ist ein System, das aus Knoten und Verbindungen besteht. Solche Netzwerke lassen sich in vielen Bereichen des Alltags und der Forschung finden. Bildinformationen anzeigen
Bionik: Die Natur war schon immer ein Vorbild für zukünftige Technologien. Bildinformationen anzeigen
Neuronale Netze bilden die Grundlage moderner und intelligenter Software – künstliche Intelligenz. Bildinformationen anzeigen
Auch soziale Netzwerke prägen die Gesellschaft – und das nicht nur im Internet. Bildinformationen anzeigen
Sensoren, Lichttechnik oder autonomes Fahren – Wissenschaftler der Universität Paderborn forschen an der vernetzten Mobilität der Zukunft. Bildinformationen anzeigen

Netzwerke

Ein Netzwerk ist ein System, das aus Knoten und Verbindungen besteht. Solche Netzwerke lassen sich in vielen Bereichen des Alltags und der Forschung finden.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Netzwerke

Bionik: Die Natur war schon immer ein Vorbild für zukünftige Technologien.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Netzwerke

Neuronale Netze bilden die Grundlage moderner und intelligenter Software – künstliche Intelligenz.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Netzwerke

Auch soziale Netzwerke prägen die Gesellschaft – und das nicht nur im Internet.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Netzwerke

Sensoren, Lichttechnik oder autonomes Fahren – Wissenschaftler der Universität Paderborn forschen an der vernetzten Mobilität der Zukunft.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Mitteilung

Erstes internationales Center „History of Women Philosophers and Scientists“ eröffnet – NRW fördert das Projekt mit 1,3 Millionen Euro

Am Montag, 24. Oktober, wurde an der Universität Paderborn das erste internationale Center „History of Women Philosophers and Scientists“ (HWPS) von der nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministerin Svenja Schulze eröffnet. Das Center widmet sich der Erforschung der Geschichte von Wissenschaftlerinnen und Philosophinnen und ist in seiner Art einzigartig.

Von der Idee eines Zentrums für die Geschichte von Philosophinnen und Wissenschaftlerinnen sei sie sofort begeistert gewesen, berichtete Svenja Schulze, Wissenschaftsministerin NRW, in ihrem Grußwort. „Heute können wir insgesamt 1,3 Millionen Euro für das Projekt zur Verfügung stellen. Ich bin mir sicher, dass das Center „History of Women Philosophers and Scientists“ international die historischen Leitungen von Frauen in der Wissenschaft sichtbar machen wird und sehr stolz, dass wir hier die Ersten sind, die dieses Ziel so aktiv verfolgen.“

„Das Zentrum passt in die Philosophie der Universität und es passt perfekt zu unserer Hochschule“, lobt Simone Probst, Vizepräsidentin für Wirtschafts- und Personalverwaltung. „Ich freue mich ganz besonders über das große Engagement, das im Vorfeld dieses Zentrums geleistet wurde. Mit dem Center ist Paderborn der ideale Ort, um Philosophie mit den Naturwissenschaften zu verbinden.“

Prof. Dr. Volker Peckhaus, Dekan der Fakultät für Kulturwissenschaften: „Ich bin stolz darauf, dass Jahre interdisziplinärer Arbeit im Bereich der Philosophinnen jetzt mit der Eröffnung dieses Zentrums gekrönt werden. Wir können nun auch international zeigen, was Paderborn alles kann – sowohl als Vorreiter in der Forschung zur Geschichte von Wissenschaftlerinnen und Philosophinnen, als auch im Bereich Gender.“

In ihrem Grußwort erklärte Prof. Dr. Ruth Hagengruber, Fakultät für Kulturwissenschaften, als Leiterin die Ziele und Notwendigkeit des Centers: „Die Geschichte der Philosophinnen geht genauso weit zurück, wie die Geschichte der Philosophen – aber nur die einen sind präsent: Das gilt es zu ändern.“ Das gewonnene Wissen werde in Zukunft noch stärker in die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern einfließen, so Hagengruber. Diese seien die größten Multiplikatoren, um klar zu machen, dass es nicht nur große männliche Philosophen und ihre Lehren gegeben habe. Das gesammelte Wissen solle später in einer großen, digitalen Enzyklopädie zusammengefasst werden.

Im Rahmen des HWPS werden sechs Forschungsstellen eingerichtet, die der Erforschung von Philosophinnen und Wissenschaftlerinnen aus verschiedenen Epochen dienen. Alle Forschungsergebnisse sollen künftig der interessierten Öffentlichkeit online zur Verfügung gestellt werden. Das Center versteht sich als Unterstützung des wissenschaftlichen Profils im Bereich der Genderforschung.

Das Center HWPS wird von Prof. Dr. Ruth Hagengruber geleitet. Neben der Erforschung der Geschichte der Wissenschaftlerinnen widmet sich das Center im Besonderen der Untersuchung der Schriften der Frauen des 18. Jahrhunderts und der frühen Phänomenologinnen. Zusammen mit Kooperationspartnern aus Australien, Israel, Kanada, den USA und einem europäischen Netzwerk, das die Staaten Finnland, Frankreich, Island, Italien, Kroatien, Spanien, Türkei und Ungarn umfasst, ist es ein Ziel, die Vernetzung mit potentiellen Interessierten zu festigen. Der Lehr- und Forschungsbereich „History of Women Philosophers and Scientists“ entstand bereits 2006 unter der Leitung von Hagengruber.

Die Festrednerin Prof. Dr. Mary Ellen Waithe von der Cleveland State University in Ohio berichtete in ihrem Festvortrag über ihre ersten Forschungen über die Geschichte von bisher wenig bekannten Philosophinnen. Sie schlug dabei Wege vor, mehr Frauen für die Philosophie zu begeistern. „Ein großer Wunsch, auch an die Politik, ist ein digitales Archiv für alle Kulturgüter. Der Bedarf an einer digitalen Sammlung aller Schriften von Philosophinnen ist groß“, so Hagengruber.

Text/Foto: Johannes Pauly

Kontakt: Julia Mühl, Center „History of Women Philosophers and Scientists“, Fakultät für Kulturwissenschaften, Tel.: 05251-60-3990, julia.muehl@upb.de

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