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In den frühen Abendstunden leuchtet die Universität – ein Blick vom Südring auf das Hörsaal-Gebäude L. Bildinformationen anzeigen
Die Tage werden kürzer. So geht es nach den Vorlesungen oder der Arbeit öfter im Dunkeln durch den Innenhof der Universität nach Hause. Bildinformationen anzeigen
So ruhig wie nachts ist es im Hörsaal C1 nur selten. Bildinformationen anzeigen
Der Innenhof des Gebäudes Q. Bildinformationen anzeigen
Noch ist es leer, am nächsten Morgen herrscht hier wieder geschäftiges Treiben – das Foyer des L-Gebäudes. Bildinformationen anzeigen

Die Universität Paderborn bei Nacht

In den frühen Abendstunden leuchtet die Universität – ein Blick vom Südring auf das Hörsaal-Gebäude L.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Die Tage werden kürzer. So geht es nach den Vorlesungen oder der Arbeit öfter im Dunkeln durch den Innenhof der Universität nach Hause.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

So ruhig wie nachts ist es im Hörsaal C1 nur selten.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Der Innenhof des Gebäudes Q.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Noch ist es leer, am nächsten Morgen herrscht hier wieder geschäftiges Treiben – das Foyer des L-Gebäudes.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

| Interview

Studis für Flüchtlinge

Projektgruppe informiert über Flüchtlingsarbeit und Hilfsbedarf

Jennifer Ottenströer, Nadine Overhoff und Zeynep Yilmaz sind seit Mai als studentische Projektgruppe „Studis für Flüchtlinge“ aktiv. Zusammen mit Kommilitonen aus der TV-Lehrredaktion „Blickfang“ haben sie einen Kurzfilm über aktuelle Flüchtlingsarbeit in Paderborn produziert – um zu zeigen, was die vielen Helfer/innen leisten, und um weitere Menschen für ehrenamtliches Engagement zu begeistern. Auf einer Facebookseite informieren die Studentinnen außerdem über konkrete Möglichkeiten für ihre Kommilitonen/innen, sich zu engagieren.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich auf diese Art für Flüchtlinge zu engagieren?

Das fing im März an, als wir eine Mail bekommen haben, in der die Stiftung Studienfonds OWL zusammen mit dem Paderborner Marktplatz für Bürgerengagement ihre Stipendiaten zu ehrenamtlichem Engagement ermutigt hat. Wir waren uns dann ziemlich schnell einig, dass wir eine Initiative für Flüchtlinge starten wollten. Erst dachten wir an ganz konkrete Hilfe, z. B. Kinderbetreuungsangebote. Aber wir haben schnell gemerkt, dass wir das zu Dritt nicht stemmen können. Außerdem haben wir festgestellt, dass sich zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch sehr wenige Studierende in der Flüchtlingsarbeit engagiert haben. Also hatten wir die Idee, durch mediale Aufmerksamkeit „Werbung“ dafür zu machen und damit indirekt zu helfen.

Was ist die Funktion des Films und der Facebookseite?

Menschen, die sich engagieren, leisten einen wichtigen Beitrag zur Willkommenskultur in Paderborn. Das wollten wir mit dem Film zeigen, den wir von Juli bis September produziert haben. Dabei wurde immer deutlicher, dass es viele Leute gibt, die sich engagieren wollen, aber gar nicht wissen, wie sie helfen und an wen sie sich wenden können. Also haben wir die Facebookseite als Informations- und Koordinationsplattform eingerichtet: Durch die Dreharbeiten haben wir Kontakt mit den Hilfsorganisationen vor Ort bekommen, die uns jetzt uns mit konkreten Anfragen kontaktieren. Wir posten diese dann mit Kontaktdaten auf unserer Seite. Bei Interesse können sich Studierende direkt an die Organisation wenden und sie bei ihrem Vorhaben unterstützen.

Haben Sie eine Entwicklung festgestellt? Engagieren sich jetzt mehr Studierende als noch zu Beginn Ihres Projekts?

Unser Eindruck ist, dass gerade sehr viele Studierende in der Notunterkunft in der Sporthalle SP2 aktiv sind: Deutschkurse geben, Sportangebote machen und auch die Kleidersortierung und –ausgabe verantworten. In den letzten Monaten ist das Thema noch einmal sehr viel präsenter geworden: Immer mehr Flüchtlinge erreichen Deutschland. Und die Unterbringung dieser Menschen hier direkt auf unserem Campus erzeugt natürlich eine ganz andere Betroffenheit – und viel Engagement, was sehr schön ist.

Wie geht es mit Ihrer Initiative weiter?

Wir wollen die Facebookseite auf jeden Fall fortführen, müssen uns aber bald um Nachwuchs kümmern. Zwei von uns – Zeynep und Nadine – werden für ein Masterstudium und ein Praktikum bald Paderborn verlassen. Aber wir sind uns sicher, dass wir schnell Kommilitonen finden werden, die das Projekt gerne unterstützen.

Viel Erfolg dabei!

Zur Facebookseite „Studis für Flüchtlinge“

Zum Film

Interview: Frauke Döll

 

Ansprechpartner in der Universität, wenn Sie sich engagieren möchten:   

  • Die Hilfeleistungen von Studierenden des Sports werden über Prof. Heiko Meier koordiniert: Tel. 05251-60-3136, E-Mail
  • Die Hilfsangebote aus dem Bereich der Kulturwissenschaften werden über Miriam Köhler (E-Mail) und Andreas Fröger (E-Mail) koordiniert.
  • Alle anderen Studierenden werden gebeten, ihre Unterstützungsbereitschaft zunächst beim AStA-Sozialbüro, Anna Nikpey und Pascal Mollet (Raum ME.U.209, Tel.: 05251-60-3688, E-Mail) zu melden.
  • Beschäftigte wenden sich bitte zunächst an Herrn Pelz (Tel.: 05251-60-2545, E-Mail).

Die Universität der Informationsgesellschaft