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In den frühen Abendstunden leuchtet die Universität – ein Blick vom Südring auf das Hörsaal-Gebäude L. Bildinformationen anzeigen
Die Tage werden kürzer. So geht es nach den Vorlesungen oder der Arbeit öfter im Dunkeln durch den Innenhof der Universität nach Hause. Bildinformationen anzeigen
So ruhig wie nachts ist es im Hörsaal C1 nur selten. Bildinformationen anzeigen
Der Innenhof des Gebäudes Q. Bildinformationen anzeigen
Noch ist es leer, am nächsten Morgen herrscht hier wieder geschäftiges Treiben – das Foyer des L-Gebäudes. Bildinformationen anzeigen

Die Universität Paderborn bei Nacht

In den frühen Abendstunden leuchtet die Universität – ein Blick vom Südring auf das Hörsaal-Gebäude L.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Die Tage werden kürzer. So geht es nach den Vorlesungen oder der Arbeit öfter im Dunkeln durch den Innenhof der Universität nach Hause.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

So ruhig wie nachts ist es im Hörsaal C1 nur selten.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Der Innenhof des Gebäudes Q.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Noch ist es leer, am nächsten Morgen herrscht hier wieder geschäftiges Treiben – das Foyer des L-Gebäudes.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

| Pressemitteilung

Universität Paderborn verleiht Forschungspreis 2015 – Zwei fachübergreifende Projekte erhalten rund 100.000 Euro

Die Universität Paderborn verlieh jetzt den mit insgesamt 100.000 Euro dotierten Forschungspreis 2015 an zwei innovative, interdisziplinäre Forschungsprojekte, die von der Kommission für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs unter vielen eingereichten Bewerbungen ausgewählt wurden. Der Forschungspreis wird alle zwei Jahre speziell zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses der Universität verliehen.

Präsident Prof. Dr. Wilhelm Schäfer überbrachte den diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträgern die Glückwünsche des Präsidiums. Die Idee sei, neue und fachübergreifende Projekte innerhalb der Universität anzustoßen, sagte Schäfer bei der Übergabe der Forschungspreise, die bereits zum 15. Mal vergeben wurden. Bei der Auswahl spiele Interdisziplinarität eine wichtige Rolle, betonte auch Prof. Dr. Christine Silberhorn, Vizepräsidentin für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs: „Hier wachsen Disziplinen zusammen, die sich auf den ersten Blick fremd sind.“ Mit dem Preis würden Projekte prämiert, hinter denen junge Menschen mit viel Herzblut und Engagement stünden, freute sich Silberhorn über die Auswahl der Jury.

Ausgezeichnet wurden Juniorprofessorin Dr. Nicole M. Wilk und Dr. Markus Greulich, beide vom Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft, gemeinsam mit Dr. Simon Oberthür von der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik. Hinter ihrem Projekt „Historische Paderborn-App (HiP-App)“ steht die Idee, die Geschichte Paderborns multimedial und vor allem mobil über Smartphones oder Tablets darzustellen und somit besonders jungen Menschen zugänglich zu machen. Durch das Scannen des Gebäudes mit der App erhält der Nutzer durch Bilder, Texte und Audiodateien Informationen über die Entwicklung des Gebäudes vom Mittelalter bis zur Gegenwart. „Wir arbeiten bei der Entwicklung der Software in enger Abstimmung mit den Kulturwissenschaftlern“, erläuterte Oberthür.

Prof. Dr. Dr. Claus Reinsberger, Leiter des Sportmedizinischen Instituts an der Universität Paderborn, wurde gemeinsam mit Dr. Karin Mora, Institut für Mathematik, für das Projekt „Neurophysiologische Epilepsie-Diagnostik durch Netzwerk-orientierte Datenanalyse“ prämiert. Reinsberger und Mora forschen gemeinsam an einer Verbesserung der Diagnose von Epilepsie-Erkrankungen durch die Messung der Gehirnströme mittels EEG. Die Erkrankung äußert sich bei der Messung in Spitzen, diese können jedoch während des Messzeitraumes verborgen bleiben. „Wir wissen, dass bei der Erkrankung bestimmte Areale des Gehirns betroffen sind. Hier ist die Kommunikation der Netzwerke gestört“, erklärte Reinsberger. Daher seien diese Datensätze aus den Messungen nicht auswertbar. Möglich wird es nun mit Hilfe der Mathematiker. Mora: „Wir entwickeln präzise Methoden, um diese EEG-Datensätze zu analysieren.“

Die Universität der Informationsgesellschaft