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In den frühen Abendstunden leuchtet die Universität – ein Blick vom Südring auf das Hörsaal-Gebäude L. Bildinformationen anzeigen
Die Tage werden kürzer. So geht es nach den Vorlesungen oder der Arbeit öfter im Dunkeln durch den Innenhof der Universität nach Hause. Bildinformationen anzeigen
So ruhig wie nachts ist es im Hörsaal C1 nur selten. Bildinformationen anzeigen
Der Innenhof des Gebäudes Q. Bildinformationen anzeigen
Noch ist es leer, am nächsten Morgen herrscht hier wieder geschäftiges Treiben – das Foyer des L-Gebäudes. Bildinformationen anzeigen

Die Universität Paderborn bei Nacht

In den frühen Abendstunden leuchtet die Universität – ein Blick vom Südring auf das Hörsaal-Gebäude L.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Die Tage werden kürzer. So geht es nach den Vorlesungen oder der Arbeit öfter im Dunkeln durch den Innenhof der Universität nach Hause.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

So ruhig wie nachts ist es im Hörsaal C1 nur selten.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Der Innenhof des Gebäudes Q.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Noch ist es leer, am nächsten Morgen herrscht hier wieder geschäftiges Treiben – das Foyer des L-Gebäudes.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

| Pressemitteilung

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung des PLAZ: Medienästhetik – zur Unterstützung eines vernetzten Lernens - Am 20. Januar, 18.00 Uhr im Raum B3.231 (Senatssitzungssaal)

Wir stehen vor der großen Herausforderung, Lernende zum selbstgesteuerten Lernen zu befähigen. In der zukünftigen Wissensgesellschaft ist nicht allein Faktenwissen erforderlich, sondern vielschichtige Problemlösungskompetenzen und mentale Beweglichkeit sind gefragt. Dieses Verständnis von Lernen steht nicht selten in Konflikt mit traditionellen Lern-Lehr-Modellen. Notwendig wird ein Wechsel im Verständnis von Lernprozessen, dessen Grundannahme lauten müsste: „Der Lernende ist kompetent“. Lernen bedeutet nicht Ausgleich eines Defizits, sondern eine Erweiterung der Qualifikation. Lernen muss also zur Stabilisierung und zum Aufbau der Identität beitragen.

Gerade heute erwirbt ein Teil der Jugendlichen wesentliche Prägungen durch das Medium Fernsehen, während die anderen durch Computer und Internet ihre synaptischen Verschaltungen im Gehirn formen. Wenn nun Buch-, Fernseh-, Computer- und Internetkultur im Lernprozess aufeinander treffen, kommt es unweigerlich zu Reibungspunkten.

Medienästhetische Lernprozesse bieten eine Chance, diese Problematik produktiv zu bearbeiten, da ästhetisches Lernen zur Änderung von Überzeugungen, Einstellungen und Präferenzen beiträgt. Kinder und Jugendliche können sich, wenn der Lernraum offen konstituiert wird, entsprechend ihrer Präferenzen und Potentiale entfalten und in kooperativen Lernzusammenhängen gemeinsam Aufgaben bearbeiten, die ihnen ein Lernen ermöglicht, das Lebenswelt, ästhetische Auseinandersetzung, sinnenorientierte Reflexion und kollaboratives Lernen mit der Erfahrung vernetzten Denkens verbindet.

Am 20. Januar, 18.00 Uhr, verdeutlicht Prof. Dr. Franz Josef Röll von der Fachhochschule Darmstadt, unter welchen Gesichtspunkten medienästhetische Lernprozesse eine Chance zur produktiven Bearbeitung solchen Lernens sind.

Zu dieser kostenlosen Informationsveranstaltung, die im Rahmen des Arbeitskreises „Schule & Computer“ des Paderborner Lehrerausbildungszentrums PLAZ (Universität Paderborn) im Raum B3.231 (Senatssitzungssaal) der Universität Paderborn stattfindet, sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

 

Die Universität der Informationsgesellschaft