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Erstsemesterbegrüßung zum Sommersemester 2018 im Auditorium maximum. Bildinformationen anzeigen
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Willkommen an der Universität Paderborn! - Weitere Informationen

Erstsemesterbegrüßung zum Sommersemester 2018 im Auditorium maximum.

Foto: Universität Paderborn, Johannes Pauly

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| Mitteilung ZG

Mittwoch, 2.6., 18.00 Uhr, Hörsaal H1: Vortrag von Prof. Dr. Mechthild Bereswill (Universität Kassel) zum Verhältnis von Männlichkeit und Gewalt

Am kommenden Mittwoch (02.06) hält die Soziologin und Geschlechterforscherin Prof. Dr. Mechthild Bereswill (Universität Kassel) im Rahmen der Ringvorlesung zur Geschlechtertheorie und -forschung in verschiedenen Disziplinen II einen Vortrag zum Thema „Männlichkeit und Gewalt. Geschlechtertheoretische Reflektionen und empirische Einsichten“, zu dem interessierte HörerInnen aller Fakultäten herzlich eingeladen sind.

Die politische Thematisierung und wissenschaftliche Untersuchung von Gewalt im Geschlechterverhältnis ist eines der frühen Felder der Frauen- und Geschlechterforschung. Aufgedeckt und kritisch hinterfragt wurde der enge und kulturell als „normal“ geltende Zusammenhang von Männlichkeit und Gewalt, eine Perspektive, die sich auch in gegenwärtigen Ansätzen der Männlichkeitsforschung findet, die ebenfalls nach dem Zusammenhang von Männlichkeitskonstruktionen und Gewalt fragen. Auch empirisch scheint diese enge Beziehung fraglos, wenn wir beispielsweise die Tatverdächtigenstatistiken oder die Insassenzahlen des Strafvollzugs betrachten: Männer fallen sehr viel häufiger als Frauen durch öffentliche Gewalt auf. Solche Befunde werfen aber viele offene Fragen zum Zusammenhang von Gewalt und Geschlecht auf und „beweisen“ keineswegs, dass Männlichkeit und Gewalt bruchlos zusammenhängen. Es stellt sich vielmehr die Frage, wie gesellschaftliche Konstruktionen von Geschlechterdifferenz in die Handlungsmuster von Menschen einfließen und welche Bedeutung Gewalt vor diesem Hintergrund gewinnt. Dabei gilt es, bestehende Zuschreibungen wie Männlichkeit = Täterschaft und Weiblichkeit = Opfer nicht weiter fortzuschreiben, sondern zu weiteren Differenzierungen zu gelangen. Mit diesem Ziel wird im geplanten Vortrag zunächst eine Reflexion von theoretischen Annahmen zu Männlichkeit und Gewalt vorgenommen und es werden Ergebnisse eigener Forschungen zur Diskussion gestellt.
 

Verena Wecker, Zentrum für Gender-Studien in Lehre und Forschung (ZG)

Die Universität der Informationsgesellschaft