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Ein Netzwerk ist ein System, das aus Knoten und Verbindungen besteht. Solche Netzwerke lassen sich in vielen Bereichen des Alltags und der Forschung finden. Bildinformationen anzeigen
Bionik: Die Natur war schon immer ein Vorbild für zukünftige Technologien. Bildinformationen anzeigen
Neuronale Netze bilden die Grundlage moderner und intelligenter Software – künstliche Intelligenz. Bildinformationen anzeigen
Auch soziale Netzwerke prägen die Gesellschaft – und das nicht nur im Internet. Bildinformationen anzeigen
Sensoren, Lichttechnik oder autonomes Fahren – Wissenschaftler der Universität Paderborn forschen an der vernetzten Mobilität der Zukunft. Bildinformationen anzeigen

Netzwerke

Ein Netzwerk ist ein System, das aus Knoten und Verbindungen besteht. Solche Netzwerke lassen sich in vielen Bereichen des Alltags und der Forschung finden.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Netzwerke

Bionik: Die Natur war schon immer ein Vorbild für zukünftige Technologien.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Netzwerke

Neuronale Netze bilden die Grundlage moderner und intelligenter Software – künstliche Intelligenz.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Netzwerke

Auch soziale Netzwerke prägen die Gesellschaft – und das nicht nur im Internet.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Netzwerke

Sensoren, Lichttechnik oder autonomes Fahren – Wissenschaftler der Universität Paderborn forschen an der vernetzten Mobilität der Zukunft.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Kategorien und Arten digitaler Lehr-Lernszenarien

Die vielen Projekte im Bereich Digitalisierung der Lehre an der Universität Paderborn zeigen eine große Bandbreite unterschiedlicher Konzepte und Verwendungsszenarien. Zur besseren Einordnung der Projekte werden diese zunächst innerhalb von vier Kategorien digitaler Projekte im Bereich Lehre verortet. Diese vier Kategorien richten sich nach denen des Portals e-teaching.org. Die Lehr-Lernszenarien werden im Anschluss anhand der Kategorisierung des Hochschulforums Digitalisierung beschrieben. Diese enthält acht Szenarien.

Kategorien

Für die bessere Vergleichbarkeit von Lehrprojekten wurden vier Kategorien gewählt. Diese umfassen die Entwicklung von

  • Lernumgebungen
  • Lernmaterialien
  • Lehr-Lernszenarien
  • Software

Ein einzelnes Projekt kann mehrere Kategorien umfassen. Beispielsweise wenn innerhalb eines Projektes nicht nur eine Lernplattform entwickelt wird, sondern auch gleichzeitig das dazugehörige Blended-Learning-Format.

Lehr-Lernszenarien

Von besonderer Bedeutung bei der Digitalisierung von Lehren und Lernen sind digitalisierte Lehr-Lernszenarien, die auf innovative Weise digitale Lernumgebungen, Lernmaterialien und Medien sowie Softwareangebote nutzen. Lehr-Lernszenarien gehen dabei über den eigentlichen Projektbetrieb hinaus und ermöglichen eine Verstetigung von technischen Innovationen.

Das Hochschulforum Digitalisierung hat verschiedene Formen digitaler Lehre im Hochschulbereich untersucht und eine Klassifikation von Szenarien entwickelt. Dieses System umfasst acht Kategorien bzw. Lehr-Lernszenarien.

Die ersten drei Szenarien schließen sich in der Regel gegenseitig aus, da sie den Grad der Virtualität bzw. der Präsenz für ein Bildungsangebot angeben.

  1. Anreicherung:
    Das Szenario beschreibt konventionelle Formen der Präsenzlehre, die durch digitale Medien, z. B. Vorlesungsskripte, Vorlesungsaufzeichnungen, Lernprogramme, Self-Assessment etc., ergänzt bzw. unterstützt werden, jedoch dadurch keine hybride Form von Lehre ausbilden.
  2. Integration:
    Das Szenario beschreibt alle Formen des Blended Learning bzw. von hybriden Lernformaten, in denen Präszenphasen und digitale Lernphasen alternieren. Flipped bzw. Inverted Classrooms gehören zu diesem Szenario.
  3. Online-Lernen:
    Das Szenario beschreibt alle Lernangebote, die gar nicht oder nur selten in konventionellen Präsenzformen und daher fast ausschließlich online angeboten werden. Dieses Szenario umfasst beispielsweise Online-Seminare oder E-Lectures.

Ergänzend zu diesen drei Grundszenarien gibt es fünf weitere Szenarien, welche beliebig miteinander kombiniert werden können.

  1. Interaktion und Kollaboration:
    Dieses Szenario beschreibt alle Formen der Nutzung sozialer Medien sowie Formen kollaborativen Lernens und Arbeitens bis hin zum Peer-Lernen.
  2. Offene Bildungspraxis:
    Dieses Szenario beschreibt die Nutzung hochwertiger freier Lernmaterialien sowie den freien Zugriff auf Studienangebote und Lernmaterialien (z. B. Open Courses, MOOCs).
  3. Spiel und Simulation:
    Dieses Szenario beschreibt alle Variantens des Game-based-Learnings sowie von simulationsgestützten Lernformen. Somit umfasst dieses Szenario Möglichkeiten von digitalisierten Lernspielen, Online-Quizzes, Rollenspielen etc. sowie der Gamifikation, d. h. der Einführung von spieltypischen Elementen in einen nicht-spielbasierten Kontext, und Formen von augmented und virtueller Realität.
  4. Personalisierung:
    Dieses Szenario beschreibt alle Lernformate, die auf eine Personaliserung und Anpassung an individuelle Lernbedarfe fokussiert. Dies kann auch adaptive Lernumgebungen und das umstrittene Learning Analystics umfassen.
  5. Selbststudium:
    Dieses Szenario schließt alle Formen der digitalisierten Unterstützung von Prozessen des Selbststudiums ein, die im Kontext der Präsenzlehre genutzt werden, z. B. Varianten des mobilen Lernens, diagnostische sowie formative E-Assessments und lernfördernde Tests im Ramen von Simulationen, der der Ermittlung des Lernfortschritts im Verlauf einer Lernsituation und der besseren Steurerung des weiteresn lernprozesses durch die Studierenden dienen.

Diese Klassifikation nach Klaus Wannemacher finden Sie zum Nachlesen als Arbeitspapier Nr. 15 "Digitale Lernszenarien im Hochschulbereich" (PDF) auf den Webseiten des Hochschulforums Digitalisierung.

Lehr-Lernszenarien und Medienseminare

Die von Wannemacher aufgestellte Kategorisierung der Lehr-Lernszenarien umfasst jedoch nur E-Learning-Szenarien im engeren Sinne, bei denen die Präsenz in unterschiedlichen Graden durch elektronische Medien ergänzt bzw. ersetzt wird. Die Digitalisierung der Lehre umfasst jedoch auch solche Lehr-Lernszenarien, die in der Präsenz mit digitalen, insbesondere audiovisuellen Medien arbeiten. Diese sollen im allgemeinen als Medienseminare bezeichnet werden. Diese Kategorie von Lehr-Lernszenarien lässt sich dabei unterteilen in:

  1. Medienpraxis
    Dieses Szenario umfasst Formate, bei denen die Studierenden selbst medienpraktische Erfahrungen sammeln, indem sie unter Anleitung oder eigenständig Beiträge für digitale Medien (Videos, Podcasts, Blogbeiträge etc.) konzipieren, aufnehmen und technisch bearbeiten. 
    Dieses Szenario lässt sich unterteilen in eine
    a) allgemein medienpraktische und eine 
    b) fachspezifische Aufbereitung
  2. Videos als Moment der Reflexion
    Dieses Szenario umfasst den Einsatz von Videoaufnahmen zur Reflexion. 

Die Universität der Informationsgesellschaft