Praxisphasen (LPO 2003)

Die Praxisphasen dienen verschiedenen Zwecken. Sie sollen den Studierenden helfen,

  1. den Perspektivenwechsel von der Schüler- zur Lehrerrolle anzubahnen,
  2. Erwartungen an und Vorstellungen zum angestrebten Beruf zu überdenken,
  3. wissenschaftliche Inhalte auf Prozesse und Situationen schulischer Praxis zu beziehen,
  4. die Differenz von wissenschaftlich erworbenem Wissen und praktischem Handeln zu reflektieren,
  5. eine professionsorientierte Studienhaltung aufzubauen und
  6. erste praktische Erfahrungen aus der Perspektive von Lehreraufgaben zu gewinnen.

Dazu findet im Grundstudium zunächst ein Praktikum im Sinne der Orientierung und Erkundung statt. Darüber hinaus sind im Anschluss an das Grundstudium umfangreichere Praxisphasen erforderlich, bei denen das Handlungsfeld Schule in themenbezogener und systematischer Weise analysiert und reflektiert wird. Ein zusätzliches Praktikum in außerschulischen Bereichen kann die Fähigkeit fördern, fachübergreifende Inhalte in Bezug zu setzen zu bedeutsamen Problemen, Entscheidungsfällen, Gestaltungs- und Beurteilungsaufgaben im Beruf. Es dient außerdem dazu, soziale, ökonomische und andere Bedingungen der Arbeitswelt kennen zu lernen.

Im Lehramtsstudium sind insgesamt 14 Wochen Praxisphasen abzuleisten. In der Regel werden dazu vier Praktika absolviert. Die drei Praktika, die in der Schule abgeleistet werden (1. 2. 3.), dürfen nicht alle an derselben Schule durchgeführt werden. (Sonderfall: Lehramt an Berufskollegs(BK) siehe hier.)

Die Bescheinigung der Praxisphasen (14 Wochen) für die Meldung zum erziehungswissenschaftlichen Abschlusskolloquium erfolgt im PLAZ. 

Die zuständigen Ansprechpartner und deren Sprechzeiten finden Sie in der Übersicht über die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach Bereichen.

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