"Die betrunkene Sonne" von Tilo Medek
Sonntag, 30. Oktober 2006, 11.00 Uhr, Audimax der Universität
Sonntag, 30. Oktober 2006, 15.00 Uhr, Audimax der Universität
Am Sonntag, den 30.Oktober 2005 spielt das Hochschulorchester Paderborn zwei Konzerte für Familien. Nach dem „Karneval der Tiere“ und „Auf zu Mozart ins Konzert“ erklingt dieses Mal „Die betrunkene Sonne“ des Komponisten Tilo Medek nach einer Geschichte von Sarah Kirsch. Die Konzerte im Audimax der Universität Paderborn beginnen um 11.00 und 15.00 Uhr, der Eintritt kostet 5 € für Erwachsene und 3 € für Kinder. Die Leitung der Konzerte hat Steffen Schiel.
Bereits zum dritten Mal bietet das Hochschulorchester ein Konzert für Familien an, dieses Mal erzählt die Musik wieder eine Geschichte: Der untergehenden Sonne fließt mit dem Fluss ein großer Schwall Bier aus versehentlich zersplitterten Fässern in den gähnenden Mund, sie wird daraufhin wieder munter und geht wieder auf. Sarah Kirsch erzählt von den Verwirrungen und Problemen, die sich dadurch ergeben und wie die Sonne letztendlich doch noch zum Untergehen gebracht werden kann.
Das Hochschulorchester arbeitet wie in seinen ersten beiden Familienkonzerten mit der Konzertpädagogin Dr. Ulrike Schwanse aus Essen zusammen, die in einer Fortbildung Grundschullehrerinnen und –lehrer auf das Konzert vorbereitet hat. Sie wird „Die betrunkene Sonne“ auch wieder moderieren, das Publikum in das Konzert mit einbeziehen und Elemente der Musik erklären: Wie entsteht das Pferdegetrappel, wieso klingt die Musik manchmal holprig und warum erklingt die Melodie des weisen Professors als Kanon?
Sonntag, 5. Februar 2006, 20.00 Uhr, Brilon
Montag, 6. Februar 2006, 20.00 Uhr, Audimax der Universität
Mittwoch, 8. Februar 2006, 20.00 Uhr, PaderHalle Paderborn
Hochschulorchester Paderborn
Rafael Lukjanik, Marimbaphon
Leitung: Steffen Schiel
Das Hochschulorchester Paderborn mit seinem Dirigenten Steffen Schiel spielt in diesem Semester wieder ein abwechslungsreiches Konzertprogramm und erinnert dabei auch an zwei Jubiläen, die im „Mozartjahr 2006“ leicht untergehen könnten. Robert Schumanns 150. Todestag – es erklingt seine 1. Sinfonie, die so genannte „Frühlings-Sinfonie“ – dürfte dabei noch mehr Aufmerksamkeit erlangen als der 100. Geburtstag des amerikanischen Komponisten Paul Creston, dessen Concertino für Marimbaphon und Orchester der Schlagzeuger Rafael Lukjanik mit dem Hochschulorchester spielt. Das Konzert wird eröffnet mit der Komposition „Mittwinter“ des schwedischen Romantikers Wilhelm Stenhammar.
Rafael Lukjanik, von der Frankfurter Rundschau als Hexenmeister des Xylophons und des Vibraphons gefeiert, studierte Schlagzeug an der Musikhochschule Warschau, Musikpädagogik an der Universität Frankfurt/Main und wurde bereits mit 21 Jahren Solo-Schlagzeuger im Orchester der Warschauer Staatsoper.
Von Peter Buck
Paderborn. Auch im jüngsten Konzert ist es dem Hochschulorchester Paderborn gelungen, eher unbekannte Werke mit bekannten, zu einer vom Zuhörer angenehm zu bewältigenden, spannenden Symbiose zu vereinen.
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