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Graduiertenkolleg Automatismen
Strukturentstehung außerhalb geplanter Prozesse in Informationstechnik, Medien und Kultur
Die Ringvorlesung des Graduiertenkollegs „Automatismen“ geht im Sommersemester 2012 der Frage nach, in welchem Verhältnis Automatismen zu Prozessen der Wiederholung, Rekursion und Verschiebung stehen. An vielfältigen Phänomenen kann beobachtet werden, wie repetitive Abläufe in Automatismen münden; z.B. in Form von Riten, Gewohnheiten, Routinen, Klischeebildungen, Wahrnehmungskonventionen oder sozialen Praktiken. Gleichzeitig können in Wiederholungen und Rekursionen subtile Verschiebungen auftreten, die Raum für Neues schaffen. Dabei stellt sich die Frage, durch welche spezifischen prozessual-zeitlichen Logiken das Verhältnis zwischen Wiederholung, Rekursion und Automatismen gekennzeichnet ist.
Die Ringvorlesung des Graduiertenkollegs „Automatismen“ versammelt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen, Gäste sind herzlich willkommen.
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Tobias Conradi, Gisela Ecker, Norbert Otto Eke, Florian Muhle, Hrsg.
ISBN: 978-3-7705-5351-8
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