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Ringvorlesung

Sommersemester 2016: Raum aus Handeln, Raum aushandeln

  • 12.4. Regine Buschauer (Zürich)
  • 27.4. Maria Schwertl (München)
  • 10.5. Rob Kitchin (Maynooth, Irland)
  • 24.5. Annette Brauerhoch (Paderborn)
  • 7.6. Hannah Hofmann, Sven Lindholm (Köln)
  • 21.6. Christa Dürscheid (Zürich)
  • 5.7. Vassilis Tsianos (Hamburg/Kiel)
  • 19.7. Hanna Göbel (Hamburg)

    

Plakat (PDF) | Flyer (PDF)

 

12.4.2016 (Dienstag)

Raum: E2.339

Referentin: Regine Buschauer (Zürich)

Titel: Seams. Über pervasive Medien und mobile Praktiken

Abstract:

Mobile und pervasive Medientechnologien werden in ihrem Raumbezug prominent als „ubiquitär“ gekennzeichnet, was sich, nach Mark Weiser, mit einer (Ziel-) Vorstellung der „seamlessness“ verbindet: der Idee einer (künftig) ‚nahtlosen‘ Integration von Computern in die Welt „at large“ (Weiser 1991). Demgegenüber will der Vortrag die Frage nach den „seams“, die demnach verschwinden (oder verschwinden sollen), im genealogischen Blick auf Momente des mobilen und pervasiven Medienwandels in den Vordergrund rücken. Gefragt werden soll aus dieser Perspektive nach Raum- und Ortsbezügen am Beispiel (auto-) mobiler Kommunikationen, pervasiver „information systems“ und digitaler Formen der (Selbst-) Vermessung. 

 

27.4.2016 (Mittwoch)

Raum: E2.339

Referent: Maria Schwertl (München)

Titel: Wissenschaft, Technik und das europäische Migrations- und Grenzregime

Abstract

In den letzten Jahren ist in der Migrationsforschung und v.a. in den Border Studies mehr und mehr von einer Digitalisierung, Technisierung und Militarisierung von Migrationskontrolle und Grenze die Rede. Doch was bedeuten diese Verschiebungen für das europäische Grenzregime und wie werden sie tagtäglich von Unternehmen, Wissenschaftler_innen und Ingenieur_innen produziert? Welche Rolle wird Technik und Wissenschaft von verschiedenen Akteur_innen im europäischen Grenzregime zugeschrieben? Wie erklären sie also die Automatismen der Grenz- und Migrationskontrolle? 

 

10.5.2016 (Dienstag)

Raum: E2.339

Referent: Rob Kitchin (Maynooth, Irland)

Titel: The Ethics of Urban Big Data and Smart Cities

Abstract:

We live in an emerging age of data-driven urbanism that is producing new forms of real-time urban management and algorithmic governance. This paper examines the nature and contours of data-driven urbanism and the various political and ethical questions it raises, with a particular focus on privacy and data protection, dataveillance and predictive profiling, anticipatory governance, data security and integrity, and data ownership and control. It concludes by outlining how we might get smarter about creating smart cities.
 

24.5.2016 (Dienstag)

Raum: E2.122           

Referentin: Annette Brauerhoch (Paderborn)

Titel: Filmische Handlung und Raum

Abstract:

Mit dem Kino als dunklem Raum entsteht ein Ort der Konfrontation zwischen Repräsentation und Erfahrung, eine einmalige Konstellation zwischen Blickachsen, Körpern, Stasis und Bewegungen, Innen- und Außenräumen. Die Leinwand stellt einen ständigen Verhandlungsrahmen dar für räumliche Konstellationen, Perspektiven, Größenverhältnisse. Physischer und psychischer Erlebnisraum, Optiken, Bewegungen, Montagen, Handlungs- und Bewegungsraum, Kino und filmischer Raum: entsprechend vielfältig die Formen der Darstellung, Manipulation, Wirkung. Das Verhältnis von filmischer Handlung und Raum bildet eins der Konvention, des ‚Automatismus‘, der Reflexion.

 

7.6.2016 (Dienstag)

Raum: E2.339

Referent_in: Hannah Hofmann, Sven Lindholm (Köln)

Titel: Raum als Raum getarnt - Ein Künstlergespräch mit Hofmann&Lindholm

Abstract:

Seit 2000 verwirklicht das Regie- und Autorenkollektiv Hofmann&Lindholm spartenübergreifend Projekte an der Schwelle von szenischer, bildender und akustischer Kunst. Ihre auf Interventionen und Komplizenschaft basierenden Inszenierungen bedienen sich serieller Mittel und konzeptueller Herangehensweisen. Im Rahmen der Ringvorlesung werden Hannah Hofmann und Sven Lindholm über die Auseinandersetzung mit dem öffentlichen und privaten Raum in ihren Projekten sprechen und anhand ausgewählter Arbeiten ihr Konzept der „Pre-Scripted Situations“ vorstellen. Ein besonderes Augenmerk gilt dem unlängst am Staatstheater Stuttgart umgesetzten Projekt „Familie Weiß“ (2015).

 

21.6.2016 (Dienstag)

Raum: E2.339

Referentin: Christa Dürscheid (Zürich)

Titel: Raum in der digitalen Kommunikation - digitale Kommunikation im Raum

Abstract:

Wer eine E-Mail schreibt, wer sich an einem WhatsApp-Chat beteiligt oder eine Nachricht auf Facebook postet, der bewegt sich in verschiedenen Interaktionsräumen. Wie zeigt sich das in sprachlicher Hinsicht? Welche Affordanzen stellen diese Räume für die digitale Kommunikation bereit? Und welche Rolle spielt der Umstand, dass die digitale Kommunikation sich in einem physischen Raum vollzieht, also z.B. im Zug? Im Vortrag werden die verschiedenen Ebenen, auf denen der Raum für die Interaktion relevant ist, thematisiert und die Frage gestellt, inwieweit die Interaktion selbst den Raum schafft.

 

5.7.2016 (Dienstag)

Raum: E2.339

Referent: Vassilis Tsianos (Hamburg/Kiel)

Titel: Mobile Commons und transnationale Migration nach Europa

Abstract:

Transnationale Räume sind derzeit der Schauplatz von Kämpfen um Mobilität, d.h. um gelebte 'Heterotopien' sozialer Netzwerke von TransitmigrantInnen und geflüchteten Personen, die sich der Regulierung widersetzen. Indem an einzelnen Orten mehrere untereinander bisher inkompatible Räume und Plätze miteinander in Beziehung gesetzt werden, wächst diesen 'Gegenräumen' Macht zu. Ihnen entspricht die Transmedialität, d.h. das Ineinandergreifen unterschiedlicher Medien wie Facebook, Handy, Satellitenfernsehen, Skype usw., mit deren Hilfe eine Politik der Zeugenschaft in den Transiträumen ermöglicht wird.

 

19.7.2016 (Dienstag)

Raum: E2.339          

Referentin: Hanna Göbel (Hamburg)

Titel: Affekte und Atmosphären als Automatismen des architektonischen Raums: Eine praxeologische Perspektive

Abstract:

Affekt und Atmosphäre sind zwei Konzepte, die in der sozialwissenschaftlichen Architekturforschung in den letzten zehn Jahren an prominenter Stelle diskutiert werden. Anhand ausgesuchter urbaner Praktiken werden diese als in/stabile ‚Automatismen‘ des Raums vorgestellt und mit der soziologischen Praxistheorie verknüpft.

   

 

Konzeption und Organisation:

Käthe von Bose, Tanja Brock, Tobias Conradi, Norbert O. Eke, Elena Fingerhut, Jennifer Morstein, Samuel Müller, Annelie Pentenrieder, Nicole M. Wilk 

 

Sprecher_in:

Christina Bartz, Norbert O. Eke


 
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gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Universität Paderborn

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