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Christian Köhler

Projektbeschreibung
Geschichtsmodelle in der Mediengeschichtsschreibung

Mein Projekt fragt nach den Geschichtsmodellen, die Mediengeschichtsschreibungen und ihren Mediengeschichten implizit sind. In Textanalysen eines Korpus sollen die vom Text erzeugten temporalen Strukturen herausgearbeitet werden, um im nächsten Schritt zu zeigen, wie sich diese mit den medientheoretischen und medienhistoriographischen Voraussetzungen zu einem funktionalen Kreislauf zusammenschließen. Diese den Texten impliziten Medienhistoriken regulieren die narrative Struktur der in der jeweiligen Konfiguration möglichen Geschichten. Außerdem können Automatismen auf einer zweiten Ebene als Entwicklungsmodelle in den Blick genommen werden, die von Historiographien herangezogen werden, um geschichtlichen Wandel zu erklären. Auf diese Weise geraten Automatismen in ihrer Funktionalisierung in theoretische Architekturen und damit die Möglichkeiten und Grenzen des Automatismenkonzepts selber in den Blick.


Kontakt

Christian Köhler
Graduiertenkolleg Automatismen
Universität Paderborn
Raum: E2.133
Warburger Str. 100
33098 Paderborn
E-Mail: koehlerc[at]live.uni-paderborn.de

Forschungsschwerpunkte

Theorie und Geschichte medialer Historiographien, Geschichtstheorie (Historik) , Theorien der Untoten, Hans Blumenberg (bes. Metaphern- und Begriffstheorie, historiographische Formen)

Biographie

WiSe 2006/07-SoSe 2009: Studium des Bachelorstudiengangs „Linguistik“ am Institut für Anglistik und Amerikanistik an der Universität Paderborn (Thema der Abschlussarbeit: Semantischer Transfer zwischen Bild und Sprache – Kognitionswissenschaftliche Überlegungen zur Metapherntheorie; Note: 1,0) 

WiSe 2008-SoSe 2011: Hilfskrafttätigkeiten (Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft, Institut für Medienwissenschaften)

WiSe 2009-SoSe 2011: Studium des Masterstudiengangs „Mediale Kulturen“ am Institut für Medienwissenschaften an der Universität Paderborn (Thema der Abschlussarbeit: Wirklichkeitskonzepte in der Hellen Kammer – Ein Versuch Roland Barthes mit Hans Blumenberg zu lesen; Note: 1,0)

06/2011-10/2012: Promotionsstipendiat am DFG-Graduiertenkolleg „Automatismen“ an der Universität Paderborn. Arbeitstitel: Geschichtsmodelle in der Mediengeschichtsschreibung (betreut von Prof. Dr. Hartmut Winkler)

11/2012-05/2014: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DFG-Graduiertenkolleg „Automatismen“ an der Universität Paderborn.

seit 03/2010: Gründungsmitglied der nachwuchswissenschaftlichen Arbeitsgruppe theorie denken

seit 10/2012: Gründungsmitglied der Forschergruppe "Moden, Trends und Hypes"

06/2014-12/2014: Wissenschaftliche Hilfskraft bei der Forschergruppe "Moden, Trends, Hypes"

seit 06/2014: Assoziiertes Mitglied des DFG-Graduiertenkolleg „Automatismen“ an der Universität Paderborn

seit 01/2015: Wissenschaftliche Hilfskraft am Forschungsprojekt „Kulturelle Zyklographie der Dinge

Publikationen

a) Herausgeberschaften

1) mit Matthias Koch, Julius Othmer und Andreas Weich: Planlos! Zu den Grenzen von Planbarkeit (=Schriftenreihe des Graduiertenkollegs "Automatismen"), Paderborn 2015.


b) Aufsätze

1) "Quer zur Zeit - Kittler erzählt von Aufschreibesystemen", in: Ästhetik & Kommunikation (2013), 158/159, Jg. 43, S. 123-129.

2) "Zur historischen Zeit als Kategorie der Medienhistorik", in: Öhlschläger, Claudia / Perrone Capano, Lucia (Hrsg.): Figurationen des Temporalen. Poetische, philosophische und mediale Reflexionen über Zeit, unter Mitarbeit von Leonie Süwolto, Göttingen 2013, S. 45-63. (PDF)

3) mit Matthias Koch: „Das kulturtechnische Apriori Friedrich Kittlers“, in: Balke, Friedrich / Siegert, Bernhard / Vogl, Joseph (Hrsg.): Mediengeschichte nach Friedrich Kittler, München 2013 (Archiv für Mediengeschichte Band 13), S. 157-166. (Volltext als PDF)

4) mit Matthias Koch: „Aufschreibesysteme bestimmen unsere Lage: Kittlers verteiltes Subjekt der Geschichte“, in: Nebulosa. Figuren des Sozialen (2014), 5 (Themenschwerpunkt: Subjekte der Geschichte), S. 75-88.

5) mit Irina Kaldrack: „Das Datenhandeln – Zur Wissensordnung und Praxeologie des Online-Handels˝, in: Mediale Kontrolle unter Beobachtung (2014), 3.1 (Themenschwerpunkt: Datenkritik). (Volltext als PDF)

6) „These 3: Auch eine kritische Automatismen-Forschung kann eigene Automatismen nicht vermeiden, da sie unvermeidlich Bedingung von Erkenntnisproduktion sind.“, in: Eke, Norbert Otto / Foit, Lioba / Kaerlein, Timo / Künsemöller, Jörn (Hrsg.): Logiken strukturbildender Prozesse: Automatismen, München 2014, S. 175-178.

7) „Zyklogrammatik. Dolf Sternbergers Panorama als mediale Historiographie“, in: kultuRRevolution - zeitschrift für angewandte diskurstheorie(2015), Nr. 68 (Themenschwerpunkt: moden/zyklen, hrsg. von Mirna Zeman / Jürgen Link / Rolf Parr), S. 52-59.

 
c) Sonstiges

1) Mit Timo Kaerlein und Monique­ Miggelbrink: "Bildstrecke: Shopping-Hauls und Unboxing", in: Zeitschrift für Medienwissenschaft (2013), 2, S. 96-104.


d) Rezensionen

1) „Ulbrich, Isabelle: Dekonstruktion und Autobiographie. Grundlagen der Ethik bei Jacques Derrida. St. Ingbert: Röhrig 2009 (Mannheimer Studien zur Literatur- und Kulturwissenschaft, Bd. 47)“, in: Sprache und Literatur (2010), 106, S. 112-113.

2) „Böhme, Stefan/Nohr, Rolf F./Wiemar, Serjoscha: Sortieren, Sammeln, Suchen, Spielen. Die Datenbank als mediale Praxis, Münster 2012", Online-Rezension: Zeitschrift für Medienwissenschaft (2013). 

Vorträge

1) „Der verschwiegene Körper“ (Studentische Medientage Paderborn, Universität Paderborn, 24.-26. Januar 2007)

2) „Bild und Sprache – Ein Versuch über das Wesen der digitalen Fotografie“ (Internationaler Nachwuchsworkshop „Lektüren der Heterogenität“, Università degli Studi di Salerno, 24.-27. November 2009)

3) „Ein Riss in der Sprache – Über die Bildlichkeit der Metapher“ (Interdisziplinäres Forschungskolloquium für Nachwuchswissenschaftler „Ethik der Künste II – Ethik der Bilder“, Universität Paderborn, 25.-26. Februar 2010)

4) „,Was hier geschieht, hat sein Gegenstück im Film‘ – Zur wirklichkeitsbegrifflichen Konsistenz von Medientheorien und historiographischen Formen in Mediengeschichten“ (Medienhistorisches Forum für Absolventen und Forschungsnachwuchs, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 21.-22. Oktober 2011)

5) „Über Automatismen und Spekulation in Geschichtsphilosophie und Mediengeschichte“ (Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft 2012: „Spekulation“, Goethe-Universität Frankfurt am Main, 03.-06.10.2012)

6) mit Matthias Koch: „,And the Dead shall rise and walk the Earth‘ - Zombiefilme als reflexive Oberflächen“ (Internationale Konferenz „Oberflächen//Interfaces. Ästhetik und Politik filmischer Bilder“, Basel, 21.-23.03.2013)

7) mit Matthias Koch: „Archeological time: On ,time‘ as epistomological category of current media histories“ (International Conference „Regimes of Temporality - Investigating the Plurality and Orders of Times across Histories, Cultures, Technologies, Materialities and Media“, Universitetet i Oslo, Norwegen, 5.-7.06.2013)
 
8) mit Matthias Koch: „Towards a Medienhistorik: On ,Media‘ as Epistemological Category of Media Historiography“ (INTH Inaugural Conference „The Future of the Theory and Philosophy of History“, Gent, Belgien, 10.-13.07.2013)
 
9) mit Dr. Irina Kaldrack: „Daten handeln. Zur Wissensordnung und Praxeologie des E-Commerce“ (Workshop „Was ist Datenkritik?“, Universität Köln, 26.-27.07.2013)
 
10) mit Matthias Koch: „Nach den Regeln der Infektion: Zombologik der Mode“ („Managing Popular Culture? Zwischen Emergenz und Strategie“, 6. Jahrestagung der AG Populärkultur und Medien in der Gesellschaft für Medienwissenschaft, 30.01.-01.02.14, Karlsruhe)
 
11) „The Zombie as Metaphor for the Environmental Condition“ („Life, in Theory“, SLSAeu Conference 2014, 03.-06.06.2014, Università di Torino)
 
12) „,Harden the Fuck Up!‘ Virtuelle Welten und die Durchsetzbarkeit des Rechts“ (Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft: „Medien|Recht“, Philipps-Universität Marburg, 02.-04.10.2014)

13) „Between Cycles and Circulations. Cultural Techniques as a Heuristic of Transitions, Shifts, and Couplings˝ („Literature and Media Theory: Mediality – Materiality – Cultural Technique˝, Universität Göttingen, 19.-21.3.2015)

Medienpräsenz

09/13: Beitrag des Deutschlandfunk zur Tagung "Planlos! Zu den Grenzen von Planbarkeit", Link zum podcast

07/14: Video-Interview in "Games'n'Politics #42 – Spiele der lebenden Toten: Zombies und Gesellschaftskritik in Videospielen", Link zum Video

Lehraufträge
  • Proseminar (mit Matthias Koch): „Zombologie – Das Seminar der lebenden Toten“ (Medienwissenschaft, WiSe 2011/12)
  • Seminar (mit Dr. Irina Kaldrack): "Mediengeschichte(n) des Digitalen" (Medienwissenschaft, SoSe 2012)

Die Universität der Informationsgesellschaft