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Experimentalvortrag Chemie

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

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Laserprojektionen im HNF

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Manometer einer CO2-Löschanlage

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| Forschungsporträt

Grundlagenforschung für Qualität in der Lehre

Jun.-Prof. Robert Kordts-Freudinger beschäftigt sich mit dem Lernen und Lehren an Hochschulen

Von der Praxis in die Theorie: Robert Kordts-Freudinger hat drei Jahre in der Stabsstelle Bildungsinnovationen und Hochschuldidaktik an der Uni gearbeitet. Danach hat er in der Fakultät für Kulturwissenschaften die Junior-Professur „Pädagogische Psychologie“ übernommen. Dabei beschäftigt er sich – ein neuer Schwerpunkt – insbesondere mit dem Lehren und Lernen an Hochschulen. „Im Unterschied zur Schule haben wir es hier auf beiden Seiten mit anderen Zielgruppen zu tun: Studierende sind Erwachsene und Uni-Dozierende haben nicht nur einen Lehrauftrag, sondern sind auch Forschende. Das ist ein sehr besonderes Setting.“

Welche Veranstaltungs- und Prüfungsformate eignen sich z. B. gut, um Inhalte nicht nur im Kurz-, sondern auch im Langzeitgedächtnis zu speichern? Auf Basis psychologischer Erkenntnisse untersucht Robert Kordts-Freudinger die didaktische Qualität von Lehrveranstaltungen. Dabei sind die Evaluierungsmethoden selbst auch Forschungsgegenstand: Welche Fragen eignen sich am besten, um den Lernerfolg zu bewerten?

Robert Kordts-Freudinger erhebt seine Daten aus Fragebögen, möchte aber auch physiologische Untersuchungen integrieren, wenn es um seinen Schwerpunkt „Emotionen bei Hochschullehrern“ geht. Ihn interessiert das emotionale Erleben von Professoren/innen während ihrer Lehrveranstaltungen – und das ließe sich authentisch über Messungen der Herzrate und Dokumentationen der Mimik erfassen. „Die Gefühle von Lehrenden haben Einfluss auf deren Verhalten und damit auch direkt auf den Unterricht und das studentische Lernen.“

Ziel ist, Ergebnisse solcher Untersuchungen als Grundlage für praktische Weiterbildungen von Dozenten zu nutzen – z. B. in der Stabsstelle Bildungsinnovationen und Hochschuldidaktik. „Ich denke z. B. an eine Weiterbildung zur Emotionsregulation, die Lehrenden hilft, mit eigenen negativen Emotionen umzugehen. Das wäre eine Neuheit.“

Robert Kordts-Freudinger ist interessiert am internen Austausch mit Fachdidaktikern und an Kooperationen im Bereich physiologischer Messmethoden.

Text: Frauke Döll

Ansprechpartner

Robert Kordts-Freudinger

Dr. Robert Kordts-Freudinger

Pädagogische Psychologie insb. Hochschulisches Lehren und Lernen

Zur Person

Die Universität der Informationsgesellschaft