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Gebäude aus Sicht des Innenhofs Show image information

Gebäude aus Sicht des Innenhofs

Photo: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Arbeitsgruppe: Psychisch stark am Arbeitsplatz

Psychische Störungen zählen zu den häufigsten Krankheiten und als einer der häufigsten Gründe für Frühverrentungen. Der Anteil der Personen, die aufgrund seelicher Leiden frühzeitig in Rente gehen müssen, ist in den letzten 20 Jahren enorm angestiegen: waren es 1993 noch 15,3% so sind es 2015 bereits 43% (vgl. Deutsche Rentenversicherung Bund: Rentenversicherung in Zeitreihen 2016). Die Betroffenen sind im Durchschnitt erst 48 Jahre alt. Die durchschnittliche Dauer psychisch bedingter Krankheitsfälle ist mit 36 Tagen dreimal so hoch wie bei anderen Erkrankungen mit 12 Tagen (vgl. BKK Gesundheitsreport 2016).

Laut Weltgesundheitsorganisation stehen dabei depressive Störungen weltweit ganz oben auf der Liste der psychischen Erkrankungen: nach Schätzungen erleben knapp 20% aller Menschen mindestens einmal in ihrem Leben eine depressive Störung. Aus diesem Grund hat sich 2011 eine uniinterne Arbeitsgruppe gegründet, um den Umgang mit psychischen Belastungen am Arbeitsplatz - damals mit dem Fokus auf depressiven Störungen - in das Gesundheitsmanagement der Universität Paderborn zu integrieren. Unter dem Motto "Psychisch stark am Arbeitsplatz: Uni-Bündnis gegen Depression" werden Aktionstage und Infoveranstaltungen organisiert sowie Vertrauenspersonen zum Themenfeld Depresion bereit gestellt. Seit 2017 liegt der Fokus nicht mehr ausschließlich auf dem Krankheitsbild Depression. Vielmehr steht die Stärkung der psychischen Gesundheit und Wege zum Umgang mit Stressbelastungen im Vordergrund. Die Vertrauenspersonen zum Themenfeld Depression haben sich durch Fortbildungen weiter qualifiziert und stehen nun als allgemeine Vertrauenspersonen zu allen Themen, Sorgen und Fragen für Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung.


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