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Bei der Arbeit mit empfindlichen Materialien im Reinraum der Elektrotechnik und Physik herrschen spezielle Lichtverhältnisse. Show image information
Analysearbeit am PC.
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Auch in der Chemie ist der weiße Kittel Pflicht.
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Kein Staubkorn darf stören: Einige Anlagen in der Physik, mit denen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten, benötigen eine reine Umgebung. Show image information
Physikerinnen und Physiker der Optoelektronik sind den Photonen auf der Spur.
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Im Labor

Bei der Arbeit mit empfindlichen Materialien im Reinraum der Elektrotechnik und Physik herrschen spezielle Lichtverhältnisse.

Photo: Universität Paderborn, Matthias Groppe

Im Labor

Analysearbeit am PC.

Photo: Universität Paderborn, Matthias Groppe

Im Labor

Auch in der Chemie ist der weiße Kittel Pflicht.

Photo: Universität Paderborn, Matthias Groppe

Im Labor

Kein Staubkorn darf stören: Einige Anlagen in der Physik, mit denen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten, benötigen eine reine Umgebung.

Photo: Universität Paderborn, Matthias Groppe

Im Labor

Physikerinnen und Physiker der Optoelektronik sind den Photonen auf der Spur.

Photo: Universität Paderborn, Matthias Groppe

| Mitteilung Fach Kunst

„Masters of the Universe“ – Grundlagenforschung zu Jungenzeichnungen der 1980er Jahre

Im Lehr- und Forschungsbereich historische und aktuelle Kinderzeichnungen (Fach Kunst / Prof. Dr. Jutta Ströter-Bender) ist jetzt eine Dissertation zum bisher wenig beachteten Bereich „Jungenzeichnungen“ erschienen. Dr. Christoph-Maria Scholter untersucht in seiner Grundlagenforschung Zeichnungen von Jungen im Grundschulalter aus der Zeit des Kalten Krieges. Sie stehen im Kontext der Spiel- und Medienwelten der 1980er Jahre des Spielzeugverbundes „Masters of the Universe“ (MotU). Von 1982 bis 1988 vertrieb die Firma Mattel diese Action-Figurenserie. Sie wurde international – neben der bekannten Barbie-Figur – eine ihrer absatzstärksten Produktlinien. Ihr Protaganist He-Man ist vermutlich die populärste Figur einer Bilderwelt, die vor allem die Jungen dieser Generation faszinierte.

Dr. Christoph-Maria Scholter verfolgt ausgewählte Aspekte kindlicher Medienrezeption, beleuchtet die historischen Spiel- und Medienwelten von Jungen und verortet seine Analysen im Rahmen der Kinderzeichnungsforschung. Er legt eine Spurensicherung von Sehweisen, Spielpräferenzen, Weltbildern und Interessen, Wünschen und Anliegen ganzer Jahrgänge von Jungen in Westdeutschland vor, die durch die hier vorgenommenen Analysen ihrer Zeichnungen wahrgenommen und „gelesen“ werden. Das umfangreiche Bild- und Quellenmaterial, das er gesammelt hat, ermöglicht die Rekonstruktion von Medienspuren innerhalb der damaligen kindlichen Lebenswelt. Der Band vermittelt zugleich intensive Einblicke in die Spielkindheit von Jungen in den 1980er Jahren, einer Generation, die heute zwischen 30 und 40 Jahren alt ist und bis in die Gegenwart mit den „Masters of the Universe“ eine Fülle von Assoziationen und konkreten biographischen Erinnerungen verknüpft. Das lässt sich beispielsweise auch in den entsprechenden Internetforen nachverfolgen.

(2017) Christoph-Maria Scholter: Die Kinderzeichnung im Kontext von Spiel- und Medienwelten der 1980er Jahre: Historische Jungenzeichnungen zum Themenfeld „Masters of the Universe“. Buchreihe Kontext: Kunst - Vermittlung - Kulturelle Bildung. Band (14). Tectum Verlag. Marburg

Kontakt: Universität Paderborn, Prof. Dr. Jutta Ströter-Bender, stroeter(at)zitmail.upb(dot)de

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