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In den frühen Abendstunden leuchtet die Universität – ein Blick vom Südring auf das Hörsaal-Gebäude L. Show image information
Die Tage werden kürzer. So geht es nach den Vorlesungen oder der Arbeit öfter im Dunkeln durch den Innenhof der Universität nach Hause. Show image information
So ruhig wie nachts ist es im Hörsaal C1 nur selten. Show image information
Der Innenhof des Gebäudes Q. Show image information
Noch ist es leer, am nächsten Morgen herrscht hier wieder geschäftiges Treiben – das Foyer des L-Gebäudes. Show image information

Die Universität Paderborn bei Nacht

In den frühen Abendstunden leuchtet die Universität – ein Blick vom Südring auf das Hörsaal-Gebäude L.

Photo: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Die Tage werden kürzer. So geht es nach den Vorlesungen oder der Arbeit öfter im Dunkeln durch den Innenhof der Universität nach Hause.

Photo: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

So ruhig wie nachts ist es im Hörsaal C1 nur selten.

Photo: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Der Innenhof des Gebäudes Q.

Photo: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Noch ist es leer, am nächsten Morgen herrscht hier wieder geschäftiges Treiben – das Foyer des L-Gebäudes.

Photo: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

| Mitteilung Fach Kunst

„Masters of the Universe“ – Grundlagenforschung zu Jungenzeichnungen der 1980er Jahre

Im Lehr- und Forschungsbereich historische und aktuelle Kinderzeichnungen (Fach Kunst / Prof. Dr. Jutta Ströter-Bender) ist jetzt eine Dissertation zum bisher wenig beachteten Bereich „Jungenzeichnungen“ erschienen. Dr. Christoph-Maria Scholter untersucht in seiner Grundlagenforschung Zeichnungen von Jungen im Grundschulalter aus der Zeit des Kalten Krieges. Sie stehen im Kontext der Spiel- und Medienwelten der 1980er Jahre des Spielzeugverbundes „Masters of the Universe“ (MotU). Von 1982 bis 1988 vertrieb die Firma Mattel diese Action-Figurenserie. Sie wurde international – neben der bekannten Barbie-Figur – eine ihrer absatzstärksten Produktlinien. Ihr Protaganist He-Man ist vermutlich die populärste Figur einer Bilderwelt, die vor allem die Jungen dieser Generation faszinierte.

Dr. Christoph-Maria Scholter verfolgt ausgewählte Aspekte kindlicher Medienrezeption, beleuchtet die historischen Spiel- und Medienwelten von Jungen und verortet seine Analysen im Rahmen der Kinderzeichnungsforschung. Er legt eine Spurensicherung von Sehweisen, Spielpräferenzen, Weltbildern und Interessen, Wünschen und Anliegen ganzer Jahrgänge von Jungen in Westdeutschland vor, die durch die hier vorgenommenen Analysen ihrer Zeichnungen wahrgenommen und „gelesen“ werden. Das umfangreiche Bild- und Quellenmaterial, das er gesammelt hat, ermöglicht die Rekonstruktion von Medienspuren innerhalb der damaligen kindlichen Lebenswelt. Der Band vermittelt zugleich intensive Einblicke in die Spielkindheit von Jungen in den 1980er Jahren, einer Generation, die heute zwischen 30 und 40 Jahren alt ist und bis in die Gegenwart mit den „Masters of the Universe“ eine Fülle von Assoziationen und konkreten biographischen Erinnerungen verknüpft. Das lässt sich beispielsweise auch in den entsprechenden Internetforen nachverfolgen.

(2017) Christoph-Maria Scholter: Die Kinderzeichnung im Kontext von Spiel- und Medienwelten der 1980er Jahre: Historische Jungenzeichnungen zum Themenfeld „Masters of the Universe“. Buchreihe Kontext: Kunst - Vermittlung - Kulturelle Bildung. Band (14). Tectum Verlag. Marburg

Kontakt: Universität Paderborn, Prof. Dr. Jutta Ströter-Bender, stroeter(at)zitmail.upb(dot)de

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